#Konservierung29
Neue Studie: Evolution der Thunfische war langsam
Eine Studie der Yale-Universität zeigt, dass Thunfische und Makrelen ihre große Körpergröße und Wärmebildung nicht schnell nach dem Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren entwickelten. Die Merkmale entstanden später und mehrfach unabhängig.
Foto von Jacqueline Martinez, Unsplash
Ngogo: Schimpansen spalten sich und töten ehemalige Gruppenmitglieder
Eine Langzeitstudie am Ngogo-Nationalpark zeigt, dass sich eine sehr große Schimpansengruppe teilte. Mitglieder einer Gruppe griffen später mehr als 20 frühere Gruppenmitglieder an und töteten sie, worauf Forschende Fragen zum Sozialverhalten stellen.
Klimawandel reduziert Honigproduktion in Nord-Kivu
In Nord-Kivu um Butembo produzieren Bienen weniger Honig, weil Blumen und Nektar knapp sind. Auf den Märkten stieg der Preis von USD 7 (erste Hälfte 2025) auf USD 10–12 (erste Hälfte 2026); Experten fordern Aufforstung und moderne Imkerei.
Studie: Mehr verborgene Wirbeltierarten als gedacht
Eine neue Studie zeigt, dass viele anerkannte Wirbeltierarten zusätzliche, sogenannte kryptische Arten verbergen. Forschende finden im Durchschnitt zwei kryptische Arten pro anerkannter Art. Das hat Folgen für Naturschutz und rechtlichen Schutz.
Jagd beeinflusst Geschlechterverhältnis von Wildtruthähnen
Eine dreijährige Studie in Georgia, South Carolina und Louisiana zeigt, dass Jagd das Überleben männlicher Truthähne senkt und in bejagten Gebieten mehr weibliche Jungtiere entstehen. Forschende vermuten Stress und Paarungsverhalten als Ursachen.
Jungmantarochen schaffen mobile Lebensräume vor Südflorida
Junge karibische Mantarochen tragen Gruppen anderer Fische und bilden so kleine, mobile Lebensräume vor der Küste. Forschende untersuchten Videoaufnahmen und warnen, dass Bootsverkehr und Freizeitfischerei diese Tiere gefährden können.