Forschende verfolgten über drei Jahre Hunderte von männlichen und weiblichen Truthähnen, ihre Nester und Jungtiere in Georgia, South Carolina und Louisiana. Sie verglichen Bereiche mit häufiger Jagd mit Bereichen ohne Jagd.
In bejagten Gebieten überlebte nur etwa die Hälfte der ansässigen Männchen, in ruhigen Gebieten überlebten deutlich mehr Männchen. Die Forschenden fanden außerdem, dass in bejagten Gebieten auffällig mehr Jungtiere weiblich waren, während in nicht bejagten Gebieten das Verhältnis ausgeglichen blieb. Als mögliche Gründe nennen sie Stress während der Eiablage und das Verschwinden dominanter Männchen.
Schwierige Wörter
- verfolgen — jemanden oder etwas über Zeit beobachtenverfolgten
- vergleichen — zwei oder mehr Dinge prüfen und gegenüberstellenverglichen
- bejagt — von Jägern gejagt oder betroffen seinbejagten
- ansässig — an einem Ort lebend oder wohnendansässigen
- jungtier — junges Tier nach der GeburtJungtiere
- eiablage — das Ablegen von Eiern bei Vögeln
- dominant — stärker oder wichtiger als andere Tieredominanter
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Findest du es problematisch, wenn in einem Gebiet viel gejagt wird? Warum?
- Welche Gründe aus dem Text können das Geschlechterverhältnis bei Jungtieren verändern?
- Hast du schon einmal Vögel oder Nester beobachtet? Erzähle kurz.
Verwandte Artikel
Sonnenfinsternis und Ehrfurcht stärken Wissenschaftszugehörigkeit
Eine Studie mit Freiwilligen während der totalen Sonnenfinsternis 2024 zeigt, dass Ehrfurcht das Gefühl stärkt, zur Wissenschaft zu gehören. Teilnehmende beobachteten Tierverhalten und berichteten höhere Wissenschaftsidentität und Zugehörigkeit.
KI‑Chatbots beeinflussen politische Meinungen
Eine Studie zeigt, dass kurze, faktische Antworten von KI‑Chatbots die politischen Ansichten der Menschen leicht verändern können. Forschende sehen die Ursache in latenten Verzerrungen großer Sprachmodelle und warnen vor mangelnder Transparenz.
Bericht fordert Reformen für Ugandas Forschung und Innovation
Ein nationaler Bericht, präsentiert am 21. Juni, fordert Reformen in Ugandas Systemen für Wissenschaft, Technologie und Innovation. Er nennt Geschlechterlücken, schwache Finanzierung und ruft zu neuen Finanzierungsmodellen und stärkerer Zusammenarbeit auf.