Forschende verfolgten über drei Jahre Hunderte von männlichen und weiblichen Truthähnen, ihre Nester und Jungtiere in Georgia, South Carolina und Louisiana. Sie verglichen Bereiche mit häufiger Jagd mit Bereichen ohne Jagd.
In bejagten Gebieten überlebte nur etwa die Hälfte der ansässigen Männchen, in ruhigen Gebieten überlebten deutlich mehr Männchen. Die Forschenden fanden außerdem, dass in bejagten Gebieten auffällig mehr Jungtiere weiblich waren, während in nicht bejagten Gebieten das Verhältnis ausgeglichen blieb. Als mögliche Gründe nennen sie Stress während der Eiablage und das Verschwinden dominanter Männchen.
Schwierige Wörter
- verfolgen — jemanden oder etwas über Zeit beobachtenverfolgten
- vergleichen — zwei oder mehr Dinge prüfen und gegenüberstellenverglichen
- bejagt — von Jägern gejagt oder betroffen seinbejagten
- ansässig — an einem Ort lebend oder wohnendansässigen
- jungtier — junges Tier nach der GeburtJungtiere
- eiablage — das Ablegen von Eiern bei Vögeln
- dominant — stärker oder wichtiger als andere Tieredominanter
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Findest du es problematisch, wenn in einem Gebiet viel gejagt wird? Warum?
- Welche Gründe aus dem Text können das Geschlechterverhältnis bei Jungtieren verändern?
- Hast du schon einmal Vögel oder Nester beobachtet? Erzähle kurz.
Verwandte Artikel
Wissenschaft in afrikanischen Sprachen
Eine Radiosendung untersucht, wie Übersetzung und lokale Sprachen Wissenschaft in Afrika zugänglicher machen können. Expertinnen und Experten sprechen über Herausforderungen, Praxis und Wege, Gemeinschaften in die Gestaltung wissenschaftlicher Sprache einzubeziehen.
Zwei Mikroglia‑Typen beeinflussen Angst bei Mäusen
Forscher an der University of Utah fanden zwei Mikroglia‑Gruppen, die bei Mäusen Angst entweder auslösen oder verhindern. Die Studie in Molecular Psychiatry zeigt neue Therapieideen, doch Behandlungen sind nicht kurzfristig zu erwarten.