Eine neue Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich zeigt, dass viele grosse wildlebende Pflanzenfresser in Afrika nur eingeschränkten Zugang zu Natrium haben. Die Forschenden kombinierten Karten zum Natriumgehalt von Pflanzen, Daten zur Populationsdichte und Ergebnisse aus Kotanalysen.
Im Kot lässt sich Natriummangel direkt nachweisen, sodass die Forschenden die tatsächliche Aufnahme einschätzen konnten. Besonders grosse Arten wie Elefanten, Giraffen und Nashörner sind häufig betroffen. Vor Ort führen Tiere deshalb Salzsuchen durch, zum Beispiel an Salzpfannen oder in Flussbetten. Künstliche Natrium‑Hotspots durch Brunnen oder Straßenstreuung können künftig zu mehr Mensch‑Tier‑Konflikten führen.
Schwierige Wörter
- natrium — chemisches Element, wichtig für Tiere und PflanzenNatriumgehalt, Natriummangel
- kotanalyse — Untersuchung von Kot, um Informationen zu erhaltenKotanalysen
- populationsdichte — Anzahl von Tieren pro Gebiet oder Fläche
- salzsuche — Suche nach Salzstellen durch Tiere vor OrtSalzsuchen
- betroffen — in einer Situation mit einem Problem oder Schaden
- konflikt — Streit oder Problem zwischen Menschen und TierenKonflikten
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Diskussionsfragen
- Warum suchen große Tiere manchmal Salzstellen?
- Hast du in deiner Gegend Orte gesehen, wo wilde Tiere Salz finden?
- Was könnten Menschen tun, um Konflikte mit wilden Tieren zu vermeiden?
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