Nepal ist seit 1993 Vertragspartei eines internationalen Übereinkommens zum Schutz der biologischen Vielfalt. Die COP15 verabschiedete 2022 einen Rahmen, der empfiehlt, bis 2030 mehr Flächen zu schützen, darunter auch Gebiete, die von indigenen Gemeinschaften verwaltet werden.
Das Ministerium für Forst und Umwelt identifizierte in Workshops mögliche Flächen, darunter die Chepang-Landschaft. Die Chepang-Community bewirtschaftet geschätzt 300 Hektar Wald auf mehreren Hügeln. Diese Wälder liefern Früchte, Heilpflanzen und verbinden den Chitwan-Nationalpark mit umliegenden Wäldern. Es gibt aber Bedenken wegen fehlender formaler Landpapiere. Deshalb sind Beratung und echte Einbindung der Chepang wichtig, bevor ein Schutzstatus beschlossen wird.
Schwierige Wörter
- Übereinkommen — ein Vertrag zwischen Ländern zu einem ThemaÜbereinkommens
- Vielfalt — verschiedene Pflanzen und Tiere in einer Gegendbiologischen Vielfalt
- verwalten — für etwas verantwortlich sein und es pflegenverwaltet
- bewirtschaften — ein Land oder Wald nutzen und pflegenbewirtschaftet
- Einbindung — Menschen richtig teilnehmen lassen bei Entscheidungen
- Landpapier — schriftlicher Nachweis, wer Land besitzt oder nutztLandpapiere
- Schutzstatus — offizieller Status, dass ein Gebiet geschützt ist
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum ist es wichtig, die Chepang vor einem Schutzstatus zu beraten?
- Welche Vorteile haben Wälder für Menschen in Ihrer Nähe?
- Kennen Sie geschützte Flächen in Ihrer Region? Beschreiben Sie kurz.
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