#Umwelt209
Neues Protein könnte Bedarf an Dünger senken
Wissenschaftler haben ein Protein in Pflanzen entdeckt, das die Aufnahme von Stickstoff steuert. Diese Entdeckung könnte helfen, den Einsatz von teurem und umweltschädlichem Dünger in der Landwirtschaft deutlich zu reduzieren.
Foto von Steven Weeks, Unsplash
Studie: CO2-Speicherung kann Emissionen von Rechenzentren verringern
Eine Studie prognostiziert starkes Wachstum der US-Rechenzentren bis 2030 und höhere CO2-Emissionen. Forscher schlagen vor, CO2 aus gasbefeuerten Kraftwerken abzutrennen und in Salz-Aquiferen zu speichern, weil viele Bundesstaaten ausreichende Kapazität haben.
Rauch aus Kanada reduziert Vogelbeobachtungen in New York
Eine Studie zeigt, dass Rauch von kanadischen Waldbränden in den Brutsaisons 2021–2023 in New York mit weniger Beobachtungen vieler Vogelarten zusammenfiel. Die Forschenden kombinierten Luftdaten (PM2.5) mit eBird-Beobachtungen.
Algenblüten im Eriesee erzeugen mehr Giftstoffe als gedacht
Eine Studie zeigt, dass Algenblüten im westlichen Eriesee neben bekannten Microcystinen viele weitere bioaktive Cyanopeptide bilden. Diese Verbindungen treten gemeinsam auf, können sich gegenseitig beeinflussen und brauchen weitere Forschung.
Studie: Keine großen Gesundheitsschäden durch Windturbinen
Forscherinnen und Forscher untersuchten Haushalte nahe neu installierter Windturbinen. Sie nutzten Längsschnittdaten und fanden keine mittelgroßen bis großen Gesundheitsprobleme, schlossen aber sehr kleine, schwer nachweisbare Effekte nicht aus.
Mehr Strom durch Rechenzentren und Krypto erhöht Kosten und Emissionen
Eine Studie warnt, dass wachsender Stromverbrauch durch Rechenzentren und Kryptowährungsabbau die Strompreise und CO2‑Emissionen in den USA bis 2030 deutlich erhöhen könnte. Forschende nutzten ein Energiesystemmodell mit 26 Regionen zur Analyse.
Luftverschmutzung vor Operationen erhöht Komplikationsrisiko
Eine Studie an der Wasatch Front in Utah fand, dass höhere PM2.5-Werte in der Woche vor nicht dringenden Operationen mit einem erhöhten Risiko für postoperative Komplikationen verbunden sind. Die Analyse umfasst fast 50.000 Eingriffe.
Vulkanfahne entfernte offenbar Methan nach Hunga Tonga‑Ausbruch
Nach dem Ausbruch des submarinen Vulkans Hunga Tonga–Hunga Ha’apai im Januar 2022 fanden Forscher Hinweise, dass die Vulkanfahne Methan abbauen half. Satellitendaten zeigten hohe Formaldehydwerte und verfolgten die Wolke zehn Tage lang.