Die Untersuchung, veröffentlicht in Science, ist das Ergebnis einer sechsjährigen, globalen Zusammenarbeit von Forschern an Yale und mehr als 50 akademischen und staatlichen Organisationen. Sie wurde unter anderem von Ruth Oliver und Scott Yanco geleitet. Walter Jetz erklärte, die Ergebnisse fügten eine wichtige Nuance zum Verständnis von Wildtieren hinzu.
Die Forschenden verfolgten mit GPS 37 Arten in den Vereinigten Staaten, darunter Vögel und Säugetiere wie Hirsche, Wölfe, Kojoten, Waschbären und verschiedene Greif- und Zugvögel. Das Team sammelte rund 11,8 Millionen Positionspunkte von mehr als 4.500 Tieren. Zusätzlich nutzten sie Mobiltelefondaten und Satellitenmessungen menschlicher Störungen.
Die Lockdowns 2020 halfen, direkte Effekte menschlicher Anwesenheit von langfristigen Landschaftsveränderungen zu trennen. Mehr als 65% der Arten änderten ihr Verhalten bei Anwesenheit von Menschen; die Reaktionen variierten stark. Die Autorinnen und Autoren empfehlen, bei Schutzmaßnahmen gezielt zu planen und Störungen in empfindlichen Habitaten zu verringern.
Schwierige Wörter
- untersuchung — eine wissenschaftliche Studie über ein bestimmtes Thema
- zusammenarbeit — gemeinsame Arbeit von mehreren Personen oder Gruppen
- nuance — kleiner Unterschied oder feiner Bedeutungsunterschied
- verfolgen — etwas über Zeit beobachten oder nachverfolgenverfolgten
- reaktion — Antwort oder Verhalten auf ein EreignisReaktionen
- störung — Unregelmäßige Einwirkung, die etwas störtStörungen
- schutzmaßnahme — Aktion, um Menschen, Tiere oder Orte zu schützenSchutzmaßnahmen
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Diskussionsfragen
- Wie könnte man in Ihrem Wohnort Störungen in empfindlichen Habitaten verringern?
- Welche Vorteile und Nachteile sehen Sie, wenn Forschende Mobiltelefondaten für Studien nutzen?
- Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach internationale Zusammenarbeit bei großen wissenschaftlichen Projekten? Warum?
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