Viele Menschen möchten sich mehr bewegen, schaffen es aber nicht. Forscherinnen und Forscher führten vier Fokusgruppen mit 27 Erwachsenen im Alter von 19 bis 79 Jahren durch. Die Studie erschien in BMC Public Health.
Die Forschenden fanden vier Gründe für die Alles-oder-nichts-Denkweise: strenge Ideen, was als Training zählt; das Suchen nach Ausreden; die Vorstellung, Bewegung sei weniger wichtig als andere Aufgaben; und Ratlosigkeit, warum man nicht dabeibleibt. Teilnehmende sagten zum Beispiel, dass kurze Einheiten sich nicht wie Training anfühlen.
Michelle Segar erklärt, dass diese Denkweise Bewegung schwerer macht. Sie schlägt drei Änderungen im Denken vor: sich nicht schuldig fühlen, „gut genug“ wählen und sich nicht von negativen Erfahrungen festhalten lassen.
Schwierige Wörter
- denkweise — Art zu denken oder zu glaubenAlles-oder-nichts-Denkweise
- ausrede — Grund oder Erklärung, um etwas zu vermeidenAusreden
- ratlosigkeit — Zustand, wenn man nicht weiß, was tun
- dabeibleiben — bei einer Sache weiter machen, nicht aufgebendabeibleibt
- einheit — ein Teil einer Übung oder eines TrainingsEinheiten
- schuldig — sich schlecht fühlen wegen etwas
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Findest du, dass kurze Einheiten wie Training zählen? Warum?
- Hast du dich schon einmal schuldig gefühlt, weil du dich nicht bewegt hast? Was hat geholfen?
- Welche der vorgeschlagenen Denkänderungen würdest du ausprobieren? Warum?
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