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Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: WHO und Nachbarn reagieren — Level B2 — boy in blue collared shirt with white face mask

Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: WHO und Nachbarn reagierenCEFR B2

19. Sept. 2025

Adaptiert nach Béatrice Longmene Kaze, SciDev CC BY 2.0

Foto von samson tarimo, Unsplash

Niveau B2 – Obere Mittelstufe
5 Min
261 Wörter

Die WHO koordiniert mit den Regierungen in der Region, um den Ebola-Ausbruch in der Gesundheitszone Bulape, Provinz Kasai, einzudämmen. Seit Ende August wurden 48 bestätigte und wahrscheinliche Fälle registriert, und 31 Menschen starben in Bulape. Angola hat wegen der gemeinsamen Landgrenze die höchste Priorität; Burundi, Zentralafrikanische Republik, Kongo, Ruanda, Südsudan, Uganda, Tansania und Sambia werden als mittleres Risiko eingestuft.

Charles Njuguna von WHO Afrika sagte, Gesundheitsministerien erhielten Werkzeuge für Bereitschaftsbewertungen und Reaktionspläne; sieben Länder schlossen den vollständigen Prozess ab und das Vorbereitungsniveau wird als "moderat" beschrieben. Vorrang hat die Überwachung an Grenzübergängen, besonders entlang der Grenze Angola–DRC, und die WHO arbeitet mit der Internationalen Organisation für Migration zusammen, um Bewegungen in Grenzgebieten zu überwachen.

Am 14. September begann in Bulape eine Impfkampagne; mindestens 600 Personen erhielten den Impfstoff Ervebo, der gegen den hier identifizierten Zaire-Stamm wirkt. Etwa 50 WHO-Expertinnen und -Experten unterstützen Überwachung, klinische Versorgung, Infektionsprävention, Logistik und Gemeinschaftsbeteiligung. Ein Behandlungszentrum wurde eingerichtet, und die Africa CDC mobilisierte ein Feldteam für gemeinschaftsbasierte Überwachung und Hausbesuche.

Die Kontaktverfolgung verbesserte sich deutlich: sie stieg von 19 Prozent vor zwei Wochen auf über 90 Prozent, und fast 950 Kontakte werden derzeit überwacht. Die Behörden nennen anhaltende Wachsamkeit, schnelle Meldung kranker Personen, Beobachtung von Kontakten für 21 Tage, Impfung von Risikogruppen und die Vermeidung unsicherer Bestattungen als entscheidende Maßnahmen. Der erste bestätigte Fall war eine 34-jährige schwangere Frau, die am 20. August ins Bulape General Hospital eingeliefert wurde; Proben in Kinshasa identifizierten den Zaire-Stamm. Die International Coordinating Group genehmigte den Versand von etwa 45.000 zusätzlichen Impfdosen in die DRC.

Schwierige Wörter

  • eindämmeneine Krankheit stoppen oder begrenzen
    einzudämmen
  • BereitschaftsbewertungPrüfung, wie gut man vorbereitet ist
    Bereitschaftsbewertungen
  • KontaktverfolgungAufspüren und Beobachten von engen Kontakten
  • gemeinschaftsbasiertvon der lokalen Bevölkerung mitgetragen
    gemeinschaftsbasierte
  • Überwachungregelmäßige Kontrolle von Menschen oder Orten
  • Impfkampagneorganisierte Aktion zur Verabreichung von Impfstoffen

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Welche Herausforderungen könnten bei der Überwachung an Grenzübergängen in dieser Region auftreten? Nennen Sie Gründe.
  • Welche Vorteile und Nachteile sehen Sie bei einer Impfkampagne mit etwa 600 geimpften Personen in einem Ausbruch wie diesem? Begründen Sie.
  • Wie können lokale Gemeinschaften die Kontaktverfolgung und Hausbesuche effektiv unterstützen? Geben Sie konkrete Beispiele.

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