Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass jährlich rund 515.000 Babys mit Sichelzellenanämie geboren werden. Etwa 80 Prozent dieser Fälle treten in Subsahara-Afrika auf, wo die Krankheit viele Kleinkinder tötet.
Am 9. Februar führte Uganda ein Gesetz ein. Alle Babys, die in Gesundheitseinrichtungen geboren werden, sollen bei der Geburt kostenlos auf Sichelzellenanämie getestet werden. In Uganda werden schätzungsweise 20.000 Kinder pro Jahr mit der Krankheit geboren und viele sterben vor dem fünften Geburtstag.
In reichen Ländern wurden neue Gentherapien zugelassen. Diese Behandlungen nutzen Geneditierung (zum Beispiel CRISPR), sind aber sehr teuer, weshalb Aktivisten stärkere Prävention, Screening und lokale Kapazitäten fordern.
Schwierige Wörter
- sichelzellenanämie — erbliche Blutkrankheit mit veränderten roten Blutkörperchen
- gesundheitseinrichtung — Ort, wo Menschen medizinische Hilfe bekommenGesundheitseinrichtungen
- testen — untersuchen, ob jemand eine Krankheit hatgetestet
- gentherapie — Behandlung, die Gene im Körper verändertGentherapien
- geneditierung — genetische Veränderungen direkt an den Genen
- prävention — Maßnahmen, um Krankheiten zu verhindern
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Würden Sie zustimmen, dass Babys bei der Geburt getestet werden? Warum?
- Welche Vorteile hat ein früher Test für Babys?
- Was könnte ein Land tun, um mehr lokale Kapazitäten für Behandlung aufzubauen?
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