#Gesellschaft26
Roman 'Le Sang du Pouvoir' über Macht und Widerstand
Der togolesische Autor Hubert Kolani nutzt seinen französischsprachigen Roman 'Le Sang du Pouvoir', um Macht, Spiritualität und persönlichen Druck zu erzählen. Er zeigt starke Frauen, Generationenwandel und sieht Fiktion als Schutz für harte Wahrheiten.
Foto von ev, Unsplash
App enthüllt Einsamkeit junger Menschen in China
Eine kurze App namens „Are You Dead Yet?“ wurde Anfang 2026 im chinesischen App Store sehr beliebt. Sie verlangte Notfallkontakte und Check-ins und löste damit Diskussionen über alleinlebende junge Menschen und die sogenannte Einsamkeitsökonomie aus.
Dry January: Eine einmonatige Pause vom Alkohol
Jeden Januar machen viele Menschen weltweit beim Dry January mit. Sie verzichten einen Monat auf Alkohol, vergleichen Erfahrungen online und berichten von besserem Schlaf und mehr Energie. Experten warnen aber vor Risiken bei starkem Langzeitkonsum.
Rezession 2008 veränderte Klassenidentität in den USA
Neue Forschung zeigt: Die Rezession 2008 brachte viele Amerikaner dazu, sich einer niedrigeren sozialen Klasse zuzuordnen. Eine Studie, geleitet von Stephen Antonoplis, nutzte vier Datensätze mit rund 165.000 Menschen über Jahrzehnte.
Weniger Teilen, mehr Nachdenken: Reaktion gegen Fehlinformationen
Forschende der University of Copenhagen schlagen vor, das Teilen in sozialen Medien kurz zu verzögern und ein kurzes Lernfenster einzuführen. Modelltests zeigen, dass Verzögerung plus Lernen die Qualität geteilter Beiträge verbessern kann.
Familien und Altersdiskriminierung: Studie der NYU
Forscherinnen und Forscher der NYU untersuchen, wie erwachsene Kinder und Angehörige ältere Familienmitglieder behandeln. Die Studie beschreibt Stereotype, Folgen für Selbstbestimmung und Vorschläge, wie Familien ihr Verhalten ändern können.
Warum Spitzenfirmen Talente ausbilden und später gehen lassen
Eine Studie in der American Economic Review erklärt, wie Elitefirmen besonders talentierte Menschen anstellen, intensiv ausbilden und später selektiv entlassen. So signalisieren Firmen Talent und steigern ihren Gewinn, sagen die Forschenden.
Unsicherheit als Chance: Studie der ETH Zürich
Forscherinnen und Forscher der ETH Zürich untersuchten, ob das Darstellen von Unsicherheit als Chance Einstellungen verändert. In Deutschland (Dezember 2024–März 2025) führte ein kurzes Experiment zu mehr Offenheit gegenüber Vielfalt und zu weniger AfD-Unterstützung.