Neue Forschung zeigt, dass die Rezession von 2008 viele Amerikaner dazu brachte, sich einer niedrigeren sozialen Klasse zuzuordnen. Die Studie wurde in Psychological Science veröffentlicht und von Forschern an der University of California, Riverside geleitet.
Die Analyse nutzte vier große Datensätze mit der Klassenidentität von etwa 165.000 Menschen, die über Jahrzehnte verfolgt wurden. Frühere Experimente mit der MacArthur-Leiter zeigten meist nur kurze Veränderungen, doch diese Untersuchung fand anhaltende Effekte nach der Rezession. Antonoplis betont, dass die Studie das selbst wahrgenommene Klassenbild misst und nicht direkt mit Einkommensverlusten verknüpft ist.
Schwierige Wörter
- rezession — Zeitraum mit wirtschaftlichem Rückgang und weniger Geld.
- soziale Klasse — Gruppe von Menschen mit ähnlichem Lebensstandard.sozialen Klasse
- zuordnen — sich sagen, zu welcher Gruppe man gehört.zuzuordnen
- klassenidentität — Gefühl, zu einer sozialen Gruppe zu gehören.
- datensatz — Sammlung von Daten über viele Personen.Datensätze
- anhaltend — etwas, das lange Zeit bleibt oder wirkt.anhaltende
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Diskussionsfragen
- Glauben Sie, dass wirtschaftliche Probleme das Selbstbild beeinflussen? Warum?
- Haben Sie Menschen erlebt, die sich nach Geldproblemen anders sehen? Erzählen Sie kurz.
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