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Studie: Das menschliche Kinn als Zufall — Level A2 — a black and white photo of an animal with horns

Studie: Das menschliche Kinn als ZufallCEFR A2

12. Feb. 2026

Adaptiert nach Bert Gambini-Buffalo, Futurity CC BY 4.0

Foto von Simon Hurry, Unsplash

Niveau A2 – Grundstufe / elementar
2 Min
95 Wörter

Eine neue Studie unter Leitung von Noreen von Cramon-Taubadel an der University at Buffalo argumentiert, dass das menschliche Kinn eher ein Zufallsprodukt als eine direkte Anpassung ist. Die Arbeit erschien in der Fachzeitschrift PLOS One.

Schimpansen und andere ausgestorbene Menschen wie Neandertaler und Denisova-Menschen besaßen kein Kinn. Weil das Kinn nur bei Homo sapiens vorkommt, hilft es bei der Bestimmung von Fossilien.

Die Forschenden verwenden den Begriff Nebenprodukt (‚spandrel‘) und verglichen Schädelmerkmale von Menschen und Menschenaffen. Sie fanden Hinweise, dass Veränderungen im Kinnbereich eher als Nebenprodukt von Veränderungen an anderen Schädelteilen entstanden sind.

Schwierige Wörter

  • zufallsproduktEtwas, das durch Zufall entstanden ist
  • anpassungVeränderung, damit etwas besser funktioniert
  • fachzeitschriftWissenschaftliche Zeitung mit vielen Forschungsartikeln
  • nebenproduktEtwas, das unabsichtlich als Folge entsteht
  • fossilVersteinerter Teil eines alten Lebewesens
    Fossilien
  • schädelmerkmalBesonderheit oder Form des Kopfknochens
    Schädelmerkmale

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Was findest du überraschend an der Studie über das Kinn?
  • Warum ist es wichtig, Fossilien richtig zu bestimmen?
  • Hast du schon einmal von Neandertalern oder Denisova-Menschen gehört? Was weißt du?

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