#Paläontologie6
Studie: Das menschliche Kinn als Zufall
Eine Studie zeigt, dass das Kinn bei Homo sapiens wahrscheinlich ein evolutionäres Nebenprodukt und keine direkte Anpassung ist. Forschende verglichen Schädelmerkmale von Menschen und Menschenaffen und veröffentlichten die Arbeit in PLOS One.
Foto von Simon Hurry, Unsplash
Alter Fuß verbindet neue Homininenart mit Lucy
Fossile Fußknochen aus dem Afar-Rift in Äthiopien werden der Art Australopithecus deyiremeda zugeordnet. Die 3.4 Millionen Jahre alten Überreste, darunter der sogenannte Burtele‑Fuß, geben Hinweise auf Ernährung und verschiedene Formen des Gehens.
Metaboliten in Millionen Jahre alten Fossilien
Forschende extrahierten zum ersten Mal stoffwechselbezogene Moleküle aus fossilen Knochen im Alter von 1,3 bis 3 Millionen Jahren. Die Analysen zeigen Informationen zu Tieren, ihrer Nahrung und deuten auf damals wärmeres, feuchteres Klima hin.
Alter entscheidet über Überleben von Haien und Rochen
Eine Analyse von Fossilien über 145 Millionen Jahre zeigt: junge Hai- und Rochenarten sterben häufiger aus als ältere. Die Forschenden fanden wiederkehrende Muster und warnen, dass heutige Arten zusätzlich durch den Menschen bedroht sind.
Pterosaurier: Das Fliegen entstand sehr schnell
Neue Forschung mit Computertomografie zeigt, dass Pterosaurier die Flugfähigkeit rasch bei ihrem Ursprung entwickelten. Forscher verglichen Gehirnformen, besonders den Sehknoten, mit einem nahen, flugunfähigen Verwandten aus der Trias.
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