Moderne Säugetiere haben ein Trommelfell und kleine Gehörknöchelchen. Diese Bauweise erlaubt das Hören vieler Töne und half frühen, oft nachtaktiven Vorfahren, neben den Dinosauriern zu leben.
Ein Forschungsteam untersuchte Thrinaxodon, einen 250 Millionen Jahre alten Cynodonten. Mit hochauflösenden CT‑Scans und Computersimulationen prüften die Forschenden, ob eine Membran als Trommelfell wirken konnte. Die Ergebnisse zeigen, dass dieses Hören schon etwa 50 Millionen Jahre früher möglich war als bisher angenommen.
Schwierige Wörter
- trommelfell — dünne Haut im Ohr, die vibriert
- gehörknöchelchen — kleine Knochen im Ohr, die Töne übertragen
- bauweise — Art und Weise, wie etwas gebaut ist
- nachtaktiv — aktiv und wach in der Nachtnachtaktiven
- vorfahre — ein älterer Verwandter in der VergangenheitVorfahren
- membran — dünne Schicht aus Gewebe oder Haut
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum war gutes Hören für nachtaktive Tiere wichtig?
- Findest du es interessant, dass Hören schon früher möglich war? Warum?
- Hast du schon einmal über Fossilien oder alte Tiere gelernt? Erzähle kurz.
Verwandte Artikel
Wärmere Temperaturen machen invasive braune Anolis-Echsen aggressiver
Eine Studie zeigt: Bei steigender Temperatur werden invasive braune Anolis‑Echsen aggressiver als einheimische grüne Anolis‑Echsen. In kontrollierten Gehegen stieg Aggression bei beiden Arten, aber stärker bei den braunen, was Konkurrenz zugunsten der Invasoren verschieben könnte.
Zwei Mikroglia‑Typen beeinflussen Angst bei Mäusen
Forscher an der University of Utah fanden zwei Mikroglia‑Gruppen, die bei Mäusen Angst entweder auslösen oder verhindern. Die Studie in Molecular Psychiatry zeigt neue Therapieideen, doch Behandlungen sind nicht kurzfristig zu erwarten.
Höhere Entzündungswerte und mehr Nutzung sozialer Medien
Eine Studie der University at Buffalo zeigt, dass höhere Entzündungswerte (gemessen mit CRP) mit einer Präferenz für soziale Medien statt persönlicher Treffen verbunden sind. Forschende nutzten Bluttests, Fragebögen und eine Woche Screen-Time.
Bericht fordert Reformen für Ugandas Forschung und Innovation
Ein nationaler Bericht, präsentiert am 21. Juni, fordert Reformen in Ugandas Systemen für Wissenschaft, Technologie und Innovation. Er nennt Geschlechterlücken, schwache Finanzierung und ruft zu neuen Finanzierungsmodellen und stärkerer Zusammenarbeit auf.