Forscherinnen und Forscher untersuchten, wie Pferde ihr kompliziertes Wiehern bilden. Domestizierte Pferde leben seit über 4.000 Jahren eng mit Menschen, aber ihre vokale Kommunikation ist noch wenig verstanden.
Die Forscher fanden zwei Klangquellen: Die tiefe Frequenz entsteht durch die Schwingung der Stimmlippen, ähnlich wie beim Menschen. Die hohe Komponente ist ein laryngealer Pfeifton, also ein Pfeifton im Kehlkopf.
In Versuchen bliesen sie Luft durch entfernte Kehlköpfe und wechselten das Gas zwischen Luft und Helium. Der hohe Ton verschob sich bei Helium, die tiefe Frequenz blieb aber gleich. Das deutet auf zwei unabhängige Quellen hin.
Schwierige Wörter
- wiehern — lauter Ton, den Pferde mit der Stimme machen
- domestizieren — ein Tier an das Leben mit Menschen gewöhnenDomestizierte
- klangquelle — Ort oder Sache, die einen Ton erzeugtKlangquellen
- stimmlippe — dünne Teile im Kehlkopf, die beim Sprechen schwingenStimmlippen
- frequenz — Anzahl der Schwingungen pro Sekunde
- kehlkopf — Teil im Hals, durch den Luft und Töne gehenKehlköpfe
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du schon einmal das Wiehern von Pferden gehört? Wie klingt es für dich?
- Findest du es interessant, dass Pferde zwei Klangquellen haben? Warum?
- Warum bliesen die Forscher Helium durch die Kehlköpfe?
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