Die Studie, veröffentlicht in Communications Biology und berichtet von der Michigan State University, erklärt, wie Honigbienen sich auf der Wasseroberfläche fortbewegen und Land finden. Wenn die Flügelunterseite nass wird, verlieren die Flügel Auftrieb, während die Flugmuskeln weiter schlagen. Die Flügelbewegung erzeugt einen hydrofoilartigen Effekt: Wellen hinter der Biene drücken sie nach vorn.
In Versuchen mit einer flachen Schale und einem dunklen Abschnitt am Rand bewegten sich die meisten Honigbienen gezielt in Richtung Dunkelheit. Die Forschenden nennen dies Skototaxis, also die Neigung zu dunklen visuellen Reizen, die vermutlich Land oder Vegetation signalisieren.
Die Teammitglieder testeten außerdem Thiamethoxam. Exponierte Bienen zeigten keine Dunkelheitspräferenz mehr, schwammen zufälliger, legten längere Wege zurück und änderten häufiger die Richtung. Die Forschenden deuten das als verringerte Bewegungssteuerung, nicht als Verlust der visuellen Orientierung. Vergleiche mit Mauerbienen zeigten, dass diese Arten eine noch stärkere Dunkelpräferenz haben und Weibchen schneller den Rand erreichen.
Schwierige Wörter
- Auftrieb — Kraft, die etwas nach oben drückt
- Flügelunterseite — untere Seite eines Flügels
- hydrofoilartig — Wirkung wie ein Flügel im Wasserhydrofoilartigen
- Skototaxis — Neigung zu dunklen visuellen Reizen
- Dunkelheitspräferenz — Vorliebe für dunkle Orte oder Reize
- Bewegungssteuerung — Kontrolle, wie sich etwas bewegt
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Diskussionsfragen
- Warum könnte Dunkelheit für Bienen ein Hinweis auf Land oder Vegetation sein? Nenne zwei Gründe.
- Welche Folgen könnte es haben, wenn Insektizide die Bewegungssteuerung von Bienen verändern?
- Wie könnte man ein Experiment ändern, um besser zu verstehen, warum Mauerbienen schneller den Rand erreichen?
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