- Die Amazonasmolly ist eine rein weibliche Fischart ohne Männchen.
- Der Fisch vermehrt sich allein durch Klonen und ohne Paarung.
- Er besteht seit mehr als 100,000 Jahren und bleibt gesund.
- Forscher an der University of Missouri untersuchten ihn über viele Jahre.
- Sie kartierten das Genom und fanden überraschend gesunde DNA.
- Ein Prozess namens Genkonversion kann beschädigte DNA reparieren.
- So werden schädliche Mutationen verringert und entfernt.
- Das zeigt: asexuelle Fortpflanzung ist nicht immer schlecht.
Schwierige Wörter
- klonen — ein Organismus genau kopieren ohne Partner
- paarung — das Zusammenkommen von zwei Tieren zur Fortpflanzung
- genom — die gesamte Erbinformation eines Lebewesens
- genkonversion — ein Prozess, der Gene reparieren kann
- mutation — eine Veränderung in der ErbinformationMutationen
- asexuell — Fortpflanzung ohne Männchen oder Paarungasexuelle
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du schon von Klonen gehört?
- Findest du Fische ohne Männchen interessant?
Verwandte Artikel
Dopamin stärkt motorisches Lernen im Schlaf
Eine Studie zeigt, dass bestimmte Dopaminneuronen kurz nach dem Erlernen neuer Bewegungen im Non‑REM‑Schlaf aktiv werden. Die synchronisierte Aktivität mit Schlafspindeln stärkt motorische Erinnerungen und verbessert die Leistung nach dem Schlaf.
Wie Stress und Cortisol emotionale Erinnerungen stärken
Eine Studie von Forschenden an Yale zeigt: Das Hormon Cortisol verändert Gehirnnetzwerke und hilft, emotionale Erlebnisse besser ins Langzeitgedächtnis zu speichern. Teilnehmende sahen Bilder, nahmen Hydrocortison oder Placebo und wurden im fMRI gescannt.
Hub‑Zellen steuern die innere Uhr im Gehirn
Forscherinnen und Forscher entwickelten das Werkzeug MITE, um zu zeigen, wie Zellen im suprachiasmatischen Nukleus (SCN) miteinander kommunizieren. Sie fanden, dass wenige stark vernetzte Hub‑Zellen die Synchronität der inneren Uhr tragen.
Kenianischer Wissenschaftsjournalist Ochieng’ Ogodo gestorben
Ochieng’ Ogodo, ein profilierter kenianischer Wissenschaftsjournalist und früherer Leiter des englischsprachigen Afrika-Desks von SciDev.Net, ist am frühen Morgen des 17. April gestorben. Kolleginnen und Kollegen loben seine Arbeit und seine Förderung junger Journalistinnen und Journalisten.