Eine neue Studie fragte, welche Funktion der würfelförmige Kot bei Wombats hat. Forschende beobachteten, dass die Tiere ihren Kot an gemeinsamen Stellen, sogenannten Latrinen, ablegen. Dort bleibt der Kot wegen seiner Form in der Nähe.
Die Forschenden untersuchten den Kot im Labor mit Geräten, um chemische Signale zu finden. Sie entdeckten, dass die Zusammensetzung des Geruchs bei verschiedenen Individuen unterschiedlich ist. In einem Versuch brachten sie fremden Kot in eine lokale Latrine und beobachteten die Reaktion mit Wildkameras.
Die Wombats untersuchten fremden Kot mehr als üblich, was auf Kommunikation per Geruch hindeutet.
Schwierige Wörter
- würfelförmig — mit sechs gleichen Seiten, wie ein geometrischer Körperwürfelförmige
- latrine — ein Ort, wo Tiere ihren Kot ablegenLatrinen
- zusammensetzung — Welche Teile oder Stoffe in einer Substanz sind
- geruch — was die Nase an einem Stoff wahrnimmtGeruchs
- wildkamera — eine Kamera, die Tiere in der Natur aufnimmtWildkameras
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum könnten Tiere Geruch zur Kommunikation nutzen?
- Fändest du Wildkameras nützlich, um Tiere zu beobachten? Warum?
- Findest du die Idee von würfelförmigem Kot überraschend? Warum oder warum nicht?
Verwandte Artikel
Hinweise auf Weltverständnis in KI‑Sprachmodellen
Forscher untersuchten Sprachmodelle und fanden, dass große KI‑Modelle interne Repräsentationen für alltägliche, unwahrscheinliche, unmögliche und unsinnige Ereignisse bilden. Diese internen Muster entsprechen oft menschlichen Plausibilitätsurteilen.
Mond durch große Kollision: Hinweise auf Theia
Eine neue Studie zeigt, dass der Mond nach einer Kollision mit einem großen Körper entstand. Forschende nutzten Isotope und Messungen von Gesteinen, Mondproben und Meteoriten und kommen zu dem Schluss, dass Theia nahe der Sonne entstand.
Neues Malariamedikament GanLum zeigt starke Ergebnisse
Novartis stellte GanLum vor, ein Medikament mit dem neuen Molekül ganaplacide. Späte Studien mit über 1.600 Patienten zeigten hohe Heilungsraten; Zulassungen könnten in etwa 16 months erfolgen und das Medikament 2027 verfügbar sein.