Eine neue Studie zeigt, dass kleine Lebensformen in Trümmern eines Asteroideneinschlags zu anderen Planeten gelangen und dort überleben könnten. Die Forschenden wollten wissen, ob Mikroben die starken Kräfte und die harten Bedingungen des Weltraums aushalten.
Im Labor untersuchte das Team das Wüstenbakterium Deinococcus radiodurans, das extreme Kälte und Strahlung verträgt. Die Bakterien lagen zwischen Metallplatten, und ein Projektil traf die Platten mit hoher Geschwindigkeit. Die Einschläge erzeugten sehr hohe Drücke. Nach den Tests prüften die Forschenden, welche Zellen überlebten und ob sie Schäden zeigten. Die Ergebnisse sind wichtig für Planetenschutz und Raumfahrt.
Schwierige Wörter
- asteroideneinschlag — Ein Aufprall eines Asteroiden auf einen Planeten.Asteroideneinschlags
- Trümmer — Zerbrochene Teile nach einem Unfall oder Einschlag.Trümmern
- Mikrobe — Sehr kleine Lebewesen, oft einzellig und unsichtbar.Mikroben
- wüstenbakterium — Bakterium, das in trockener, heißer Umgebung lebt.
- projektil — Ein schnelles Objekt, das auf etwas trifft.
- planetenschutz — Maßnahmen, um Planeten vor Kontamination zu schützen.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Glaubst du, dass Mikroben im Weltraum überleben können? Warum?
- Was findest du wichtig beim Planetenschutz?
- Würdest du an einem solchen Experiment im Labor teilnehmen? Warum oder warum nicht?
Verwandte Artikel
Nanopartikel erhöhen Mitochondrien in Stammzellen
Forscher an der Texas A&M University fanden, dass blumenförmige Nanopartikel (Nanoflowers) Stammzellen mehr Mitochondrien produzieren lassen. Diese Mitochondrien können an gealterte oder geschädigte Zellen abgegeben werden und deren Energie und Funktion wiederherstellen.
Wissenschaft in afrikanischen Sprachen
Eine Radiosendung untersucht, wie Übersetzung und lokale Sprachen Wissenschaft in Afrika zugänglicher machen können. Expertinnen und Experten sprechen über Herausforderungen, Praxis und Wege, Gemeinschaften in die Gestaltung wissenschaftlicher Sprache einzubeziehen.
Studie: Ratten mit hohem Stress nehmen mehr Cannabis
Eine Untersuchung zeigt, dass Ratten mit höheren natürlichen Stresswerten häufiger Cannabisdampf selbst verabreichten. Kurzfristiger Stress hing nicht mit dem Suchverhalten zusammen, und mehrere Verhaltensmaße waren ebenfalls verbunden.