Forscher Paolo Sossi und Dan Bower von der ETH Zürich werteten viele Isotopendaten aus Meteoriten neu aus. Sie nutzten Daten aus zehn verschiedenen Isotopensystemen und verglichen viele Proben, auch von Mars und Vesta.
Die Analyse zeigt, dass die Erde hauptsächlich aus Material des inneren Sonnensystems besteht. Material aus dem äußeren Sonnensystem macht wahrscheinlich weniger als 2% der Erdmasse aus oder gar keinen Anteil. Die Forschenden vermuten, dass Jupiter früh als Barriere wirkte und das Eindringen äußeren Materials verhinderte.
Schwierige Wörter
- isotopendaten — Messwerte zu verschiedenen Atomarten in Proben
- isotopensystem — Messmethode mit bestimmten Atomvarianten zur AnalyseIsotopensystemen
- meteorit — Stein oder Metall aus dem WeltraumMeteoriten
- probe — Kleine Teile für Untersuchung oder AnalyseProben
- erdmasse — Gesamte Masse der Erde in Kilogramm
- barriere — Etwas, das etwas anderes stoppt oder blockiert
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Glaubst du, dass Jupiter die Erde als Barriere geschützt hat? Warum?
- Warum sind Proben wie Meteoriten wichtig für die Forschung?
- Würdest du gern mit Isotopendaten arbeiten? Warum oder warum nicht?
Verwandte Artikel
Forscher kartieren den Zellzyklus von Toxoplasma
Forscher passten ein fluoreszierendes Bildgebungssystem an und beobachteten Toxoplasma gondii in Echtzeit. Sie fanden das Protein PCNA1, kartierten den ungewöhnlichen Zellzyklus und wollen nun Schwachstellen für neue Behandlungen suchen.
Lecithin und Akaziengummi helfen Tilapia bei Kälte
Forschende aus Ägypten und den Philippinen testeten Lecithin und Akaziengummi als Futterzusatz für Tilapia. Die Zusatzstoffe verbesserten Wachstum, Überlebensraten und antioxidative Reaktionen und könnten Fischzüchtern in kühleren Regionen helfen.
Thalamus und molekulare Zeitgeber steuern Gedächtnis
Neue Studie zeigt, dass mehrere molekulare Zeitgeber in verschiedenen Hirnregionen, darunter der Thalamus, entscheiden, ob kurze Eindrücke zu langfristigen Erinnerungen werden. Das ersetzt die Vorstellung eines einfachen Ein‑Aus‑Schalters.