Viele Lebensmittel enthalten künstliche Farbstoffe wie Red Dye 40, Yellow 5 und 6 oder Red Dye 3. Diese Farben werden aus Erdöl hergestellt und vielen Produkten zugesetzt, damit sie ansprechend aussehen.
Eine Expertin erklärt, dass Farbstoffe nicht sofort giftig sind, aber langfristig problematisch sein können. Die Hauptsorgen betreffen die neurologische Entwicklung und Verhaltensänderungen bei Kindern. Nicht alle Kinder reagieren gleich, doch genug reagieren, um Vorsicht zu rechtfertigen.
Laut Empfehlungen der FDA haben große Unternehmen bis 2027–28 Zeit, diese Zutaten aus ihren Produkten zu entfernen. Experten raten, bei der Wahl von Lebensmitteln die ganze Ernährung zu beachten.
Schwierige Wörter
- farbstoff — Stoff, der Lebensmitteln Farbe gibtFarbstoffe
- künstlich — nicht natürlich, vom Menschen gemachtkünstliche
- erdöl — dicke Flüssigkeit unter der Erde
- langfristig — über einen langen Zeitraum hinweg
- neurologisch — mit Nerven oder Gehirn verbundenneurologische
- verhaltensänderung — eine Veränderung im Verhalten einer PersonVerhaltensänderungen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Kaufen Sie Lebensmittel ohne künstliche Farbstoffe? Warum oder warum nicht?
- Machen Sie sich Sorgen wegen Farbstoffen für Kinder? Erklären Sie kurz.
- Achten Sie bei Lebensmitteln eher auf einzelne Zutaten oder auf die ganze Ernährung?
Verwandte Artikel
Antikörper könnten Grippeimpfstoffe wirksamer machen
Neue Forschung zeigt, dass Antikörper gegen Neuraminidase und Teile des Hämagglutinins Impfstoffe stärken könnten, weil sie die Virenausscheidung reduzieren. Eine Studie in Nature Communications folgte Haushalten in Nicaragua und wurde von den NIH finanziert.
Oraler Listeria-Impfstoff stärkt Immunabwehr gegen Darmkrebs
Forscher entwickelten aus dem Bakterium Listeria monocytogenes einen abgeschwächten oralen Impfstoff. Im Mausmodell aktivierte er Immunzellen im Darm, hemmte Tumorwachstum, hatte wenige Nebenwirkungen und wirkte besonders gut mit Checkpoint‑Inhibitoren.
Waldbrandrauch in der Schwangerschaft und Autismusrisiko
Eine Studie aus Südkalifornien mit mehr als 200.000 Geburten zeigt: Rauch von Waldbränden in den letzten Monaten der Schwangerschaft hängt mit mehr Autismusdiagnosen bis zum Alter von fünf Jahren zusammen. Die Forschenden betonen, dass das Ergebnis keinen klaren kausalen Beweis liefert.