Eine Studie der University of Arizona untersuchte Geburten in New Hampshire von 2010 bis 2019. Die Forschenden verglichen Mütter, die Wasser aus verschiedenen Brunnen nutzten.
Sie fanden, dass in Regionen mit PFAS im Grundwasser mehr Säuglinge im ersten Jahr starben, es mehr Frühgeburten gab und mehr Babys ein niedriges Geburtsgewicht hatten. Die Forschung nennt auch zwei PFAS-Stoffe, PFOA und PFOS.
Die Autorinnen und Autoren sagen, dass Reinigung und Regulierung helfen können und dass die wirtschaftlichen Kosten hoch sind.
Schwierige Wörter
- grundwasser — Wasser unter der Erdoberfläche, im Boden
- frühgeburt — Geburt vor dem erwarteten TerminFrühgeburten
- geburtsgewicht — Gewicht eines Babys bei der Geburt
- säugling — Ein Baby im ersten LebensjahrSäuglinge
- reinigung — Entfernen von Schmutz oder Schadstoffen
- regulierung — Regeln oder Gesetze für bestimmte Bereiche
- brunnen — Ort, wo Menschen Wasser aus dem Boden holen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum sind Reinigung und Regulierung laut dem Text wichtig?
- Was würden Sie tun, wenn Ihr Trinkwasser PFAS enthält?
Verwandte Artikel
Nigerias WISE: Frauen, Klimagerechtigkeit und COP30
COP30 2025 endete in Brasilien. Die Frauenorganisation WISE war nicht offiziell bei COP30, prägt aber in Nigeria Klimadebatten durch Basisarbeit, Veranstaltungen und konkrete Empfehlungen zu Überschwemmungen, Landwirtschaft und politischer Teilhabe.
Lebendes Pflaster liefert Zytokine zur Wundheilung
Forscher der Rice University entwickelten ein lebendes Pflaster mit verkapselten Zellen, das therapeutische Zytokine lokal freisetzt. In Tierversuchen heilten Wunden schneller; die Plattform ist modular und kann künftig technisch gesteuert werden.
Väterliches Mikroplastik beeinflusst Stoffwechsel der Nachkommen
Tierversuche zeigen, dass die Exposition von Vätern gegenüber Mikroplastik bei Mäusen Stoffwechselstörungen in der nächsten Generation auslösen kann. Weibliche Nachkommen waren stärker betroffen; Forschende fanden Veränderungen in kleinen RNAs im Sperma.
Simbabwe startet Lenacapavir‑Injektionen, Lieferunsicherheit durch Diplomatie
In Simbabwe begannen halbjährliche Lenacapavir‑Injektionen für Menschen mit hohem HIV‑Risiko. Ein diplomatischer Streit mit den USA gefährdet künftige Dosen und Wissenschaftler warnen vor Resistenzrisiken bei Verzögerungen.