Ein Forscherteam nutzte 15 Jahre Daten aus einer großen Metropolregion auf den Philippinen. Die untersuchten Männer waren zu Studienbeginn etwa 25 Jahre alt und wurden über fünfzehn Jahre begleitet. Die Forscher verglichen Befragungswellen von 2009 und 2014 (vor der Pandemie) mit 2022–23 (nach der Pandemie).
Gemessen wurden routinemäßige Kinderbetreuung, gemeinsames Spielen und Aufgaben bei der Bildungsbetreuung. Bei den meisten Vätern sah die Beteiligung nach der Pandemie weitgehend so aus wie zuvor. Eine Ausnahme betraf Männer, deren Beschäftigung schlechter wurde: Sie investierten mehr Zeit in die Bildungsbetreuung. Die Studie nennt als mögliche Maßnahmen bezahlte Vaterschaftszeiten und flexiblere Arbeitszeiten.
Schwierige Wörter
- forscherteam — Gruppe von Wissenschaftlern, die zusammen forschen
- metropolregion — große städtische Gegend mit vielen Menschen
- befragungswelle — mehrere Erhebungen zu verschiedenen ZeitpunktenBefragungswellen
- routinemäßig — regelmäßig und normal in der täglichen Praxisroutinemäßige
- bildungsbetreuung — Unterstützung beim Lernen und in der Schule
- beschäftigung — Arbeit oder Stelle einer Person
- maßnahme — geplante Schritte, um ein Problem zu lösenMaßnahmen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum, denkst du, investierten Männer mit schlechterer Beschäftigung mehr Zeit in Bildungsbetreuung?
- Glaubst du, bezahlte Vaterschaftszeiten würden Familien helfen? Warum oder warum nicht?
- Haben sich in deiner Gegend die Familienaufgaben nach der Pandemie verändert? Beschreibe kurz.
Verwandte Artikel
Wissenschaftsjournalismus in der Pandemie
Ein globaler Bericht untersucht, wie die COVID-19-Pandemie die Arbeit von Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten veränderte. Befragt wurden Journalistinnen und Journalisten aus vielen Ländern; die Arbeit wurde intensiver und Preprints wurden häufiger genutzt.
Probleme als Verlust: Mitarbeiter sprechen eher
Forscher fanden in drei Studien, dass Beschäftigte eher Vorschläge machen, wenn Führungskräfte Probleme als potenzielle Verluste darstellen statt als mögliche Gewinne. Die Analyse basiert auf fast 2.000 Teilnehmenden und echten Mitarbeiter‑Vorgesetzten‑Paaren.
Eltern und starkes episodisches Trinken beim College
Eine Studie in Behavioral Sciences zeigt: Permissivere Eltern fördern eher, dass Studierende griechischen Verbindungen beitreten und stärkeres episodisches Trinken betreiben. Forscherinnen empfehlen Elternprogramme und Beispiele wie „Letting Go and Staying Connected“. Quelle: Washington State University.
Stress an den Feiertagen: einfache Tipps
Die Feiertage können wegen familiärer Erwartungen, politischen Streitigkeiten und zusätzlicher Ausgaben sehr stressig sein. Psychologe Jason Moser empfiehlt kurze Reflexionen und das Ersetzen unwirksamer Bewältigungsstrategien durch einfachere, realistische Ansätze.