Im Südwesten der USA gibt es seit 1999 eine lange Dürre, die oft als Megadürre bezeichnet wird. Das Colorado River Basin versorgt sieben US-Bundesstaaten und Mexiko mit Wasser.
Forschende sagen, dass höhere Temperaturen und weniger Niederschlag, vor allem weniger Winterschnee, die Dürre verstärken. Früher hielten sie geringere Niederschläge für natürliche Schwankungen, doch neue Daten änderten diese Sicht.
Die Forschenden warnen, dass einzelne nasse Winter noch vorkommen können, die langfristige Tendenz aber trockener ist, wenn nichts gegen den Klimawandel unternommen wird.
Schwierige Wörter
- dürre — lange Zeit mit sehr wenig Regen
- megadürre — sehr lange und starke Trockenheit
- versorgen — jemandem Wasser oder Hilfe gebenversorgt
- forschende — Personen die wissenschaftlich arbeiten oder forschen
- niederschlag — Wasser in Form von Regen oder Schnee
- winterschnee — Schnee, der im Winter fällt
- verstärken — etwas stärker oder intensiver machen
- tendenz — eine allgemeine Richtung der Entwicklung
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Haben Sie schon einmal Trockenheit erlebt? Wie war das?
- Warum ist Wasser für mehrere Bundesstaaten wichtig?
- Was könnte man Ihrer Meinung nach gegen den Klimawandel tun?
Verwandte Artikel
Viele Küstengemeinden ziehen ins Landesinnere
Eine neue globale Studie mit Satellitennachtlichtdaten zeigt: In den letzten 30 Jahren sind viele Küstengemeinden ins Landesinnere gewandert. Rückzug hängt stärker mit sozialer und infrastruktureller Verwundbarkeit zusammen als mit historischer Gefährdung.
Viele Vögel im Nordwesten des Pazifiks bleiben widerstandsfähig
Eine 30-jährige Snapshot-Studie zeigt: Obwohl die Temperaturen gestiegen sind, sind die meisten Vogelpopulationen stabil oder in höheren Lagen zahlreicher geworden. Forschende wie Benjamin Freeman untersuchten alte Karten und wiederholten die Beobachtungen.