Wasser ist zentral für Nahrungsmittelproduktion, Industrie und Energieerzeugung. Um besser zu verstehen, wer Wasser nutzt, haben Forschende an der Virginia Tech die United States Water Withdrawals Database aufgebaut. Die Studie ist in Nature Scientific Data erschienen und die Datenbank steht der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Das Team arbeitete mit Behörden aller 50 Bundesstaaten und sammelte sowie standardisierte Datensätze aus 42 Staaten, einige Aufzeichnungen reichen mehr als ein Jahrhundert zurück. Die Datenbank konzentriert sich auf selbstversorgte Entnahmen von Kraftwerken, Bergwerken und Wasserversorgern und erfasst sowohl Grundwasser als auch Oberflächenwasser. Sie bietet, wenn verfügbar, monatliche und jährliche Werte, erfasst aber keine Lieferungen an einzelne Haushalte oder Unternehmen.
Erste Erkenntnisse zeigen, dass die landwirtschaftliche Bewässerung einen großen Teil der Einträge ausmacht, während der Stromsektor jährlich das größte Gesamtvolumen entnimmt. Die Abdeckung ist je nach Staat unterschiedlich, und nur etwa ein Viertel der Entnahmen wurde mit Messgeräten erfasst; die Mehrheit sind Schätzungen oder gemischte Methoden. Die Datenbank soll Gemeinden und Entscheidungsträgern helfen, saisonale Veränderungen zu verfolgen und nachhaltiges Management zu planen.
Schwierige Wörter
- entnahme — Wasser, das an einem Ort genommen wird.Entnahmen
- grundwasser — Wasser, das unter der Erdoberfläche liegt.
- oberflächenwasser — Wasser auf Seen, Flüssen oder Böden.
- standardisieren — Methode, Daten gleich und vergleichbar machen.standardisierte
- bewässerung — Wasser geben, damit Pflanzen wachsen.
- entscheidungsträger — Personen, die wichtige Entscheidungen treffen.Entscheidungsträgern
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Diskussionsfragen
- Wie könnten Gemeinden die Datenbank nutzen, um saisonale Veränderungen des Wassers zu verfolgen?
- Welche Vor- und Nachteile hat es, wenn viele Entnahmen nur geschätzt und nicht mit Messgeräten erfasst werden?
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