Eine neue Analyse verbindet die seit 1999 andauernde Dürre im Colorado River Basin mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel. Der Colorado River liefert Wasser für sieben US-Bundesstaaten und für Mexiko. Forschende sehen als Ursachen steigende Temperaturen und geringere Niederschläge, vor allem weniger Winterschnee.
Jonathan Overpeck und Brad Udall berichten, dass auch der jüngste Rückgang der Niederschläge auf menschliches Handeln zurückgeht. Frühere Annahmen hielten niedrigere Niederschläge für natürliche Schwankungen, doch neue Daten und Studien änderten diese Einschätzung.
Die Autorinnen und Autoren des Colorado River Basin Report kommen zu zwei Schlussfolgerungen: Der Abwärtstrend bei den Niederschlägen wird durch menschliche Emissionen verursacht, und er wird sich ohne Maßnahmen wahrscheinlich nicht umkehren. Forschende warnen, dass Reserven in den Stauseen in den vergangenen 26 Jahren gesunken sind und die Region nahe an schweren Einschnitten beim Wasserverbrauch ist.
Schwierige Wörter
- analyse — genaue Untersuchung von Daten oder Fakten
- dürre — langer Zeitraum mit sehr wenig Regen
- niederschlag — Wasser, das als Regen oder Schnee fälltNiederschläge
- forschende — Personen, die wissenschaftlich etwas untersuchen
- emission — Ausstoß von Treibhausgasen in die LuftEmissionen
- abwärtstrend — langsame Bewegung nach unten bei Werten
- stausee — See, der Wasser für Menschen speichertStauseen
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Diskussionsfragen
- Welche Maßnahmen könnten Ihrer Meinung nach helfen, den Wasserverbrauch in einer betroffenen Region zu reduzieren?
- Wie würde eine starke Einschränkung beim Wasserverbrauch Ihr tägliches Leben verändern?
- Welche persönlichen Schritte könnten Menschen jetzt unternehmen, um Wasser zu sparen?
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