Benjamin Freeman nutzte handgezeichnete Karten von Louise Waterhouse und suchte die alten Untersuchungsorte wieder auf. Er ging zu Fuß zu jedem Gebiet und stand oft um vier Uhr morgens auf, um die Standorte zu erreichen. Die Feldarbeit fand meist während der Brutzeit statt, von Ende Mai bis in den Juni, und manchmal war es sehr kalt oder es lag Schnee.
Beim Vergleich der beiden Snapshot-Aufnahmen stellten die Forschenden fest, dass die Temperaturen gestiegen sind, doch die meisten Vogelpopulationen nicht abgenommen haben. Viele Arten blieben stabil oder wurden in höheren Lagen zahlreicher. Es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel den Canada Jay. Alte, nie gefällte Wälder können stabilen Lebensraum bieten und helfen, Vögel zu schützen.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Ecology veröffentlicht und bekam finanzielle Unterstützung von der Packard Foundation.
Schwierige Wörter
- handgezeichnet — Mit der Hand gezeichnet, nicht am Computer.handgezeichnete
- untersuchungsort — Ort, an dem Forschende etwas untersuchen.Untersuchungsorte
- feldarbeit — Arbeit draußen, direkt in der Natur.
- brutzeit — Zeit, wenn Vögel ihre Jungen haben.
- standort — Konkreter Platz, an dem etwas lebt oder steht.Standorte
- abnehmen — Weniger werden; in Zahl oder Menge sinken.abgenommen
- stabil — Nicht stark verändert; bleibt ähnlich.stabilen
- lebensraum — Ort, wo eine Pflanze oder ein Tier lebt.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Würdest du früh um vier Uhr aufstehen, um in der Natur zu arbeiten? Warum oder warum nicht?
- Warum sind alte, nie gefällte Wälder laut dem Text wichtig für Vögel?
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