Forscher untersuchten mit fMRI, wie Makaken Gesichtsausdrücke erzeugen. Sie beobachteten Tiere bei direkten Begegnungen, bei Videoaufnahmen und bei digitalen Avataren, die der Experimentator steuerte.
Die Studie beschrieb drei typische Bewegungen: Bedrohung (starren mit offenem Kiefer), Lipsmacking (schnelles Lippenzusammenziehen) und Kauen (freiwillige Kaubewegungen). Die Forschenden fanden ein Netzwerk aus Hirnarealen, das die Gesichtsmuskulatur steuert.
Wichtig ist, dass alle Bereiche an emotionalen und freiwilligen Ausdrücken beteiligt sind. Die Autorinnen und Autoren sehen mögliche Anwendungen für Gehirn‑Maschine‑Schnittstellen und Hilfen nach Hirnverletzung.
Schwierige Wörter
- fmri — Methode, die Gehirnaktivität sichtbar macht
- makake — Affenart, die in der Forschung lebtMakaken
- gesichtsausdruck — Bewegung im Gesicht, zeigt GefühleGesichtsausdrücke
- lipsmacking — Schnelle Bewegung mit den Lippen
- hirnareal — Teil des Gehirns mit spezieller FunktionHirnarealen
- freiwillig — aus eigenem Willen, nicht automatischfreiwillige, freiwilligen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du schon einmal Tiere beobachtet, die ihr Gesicht bewegen? Beschreibe kurz.
- Für welche Anwendungen könnten Gehirn-Maschine-Schnittstellen nützlich sein?
- Was denkst du über digitale Avatare, die ein Gesicht nachmachen?
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