Fachleute an der Virginia Tech und am Fralin Biomedical Research Institute erklären, warum Menschen Süßes suchen: Das Gehirn nutzt Glukose als Hauptbrennstoff und fördert Verhalten, das diesen Brennstoff verfügbar hält. In unserer modernen Umgebung ist Zucker leichter verfügbar, und Kombinationen aus Zucker und Fett sind besonders belohnend.
Die National Confectioners Association berichtet, dass Amerikaner im Jahr 2024 viel Geld für Oster-Süßigkeiten ausgegeben haben. Brenda Davy, Professorin im Department of Human Nutrition, Foods, and Exercise an der Virginia Tech, verbindet zugesetzten Zucker mit metabolischen und kardiovaskulären Erkrankungen, Gewichtszunahme und schlechter Ernährungsqualität. Gesundheitsorganisationen empfehlen, die Aufnahme von zugesetztem Zucker zu begrenzen.
Ein konkreter Richtwert ist, die Aufnahme von zugesetztem Zucker unter 10 % der täglichen Gesamtkalorien zu halten. Davy weist außerdem darauf hin, dass für Kinder weniger Zucker besser ist. Langfristig kann zu viel Zucker das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen und Entzündungen sowie kognitive Probleme begünstigen. Deshalb raten die Expertinnen und Experten, nährstoffreiche Kohlenhydrate zu wählen und Feiertagssüßigkeiten nur gelegentlich zu genießen.
Schwierige Wörter
- glukose — Ein Zucker, den das Gehirn als Energie nutzt
- brennstoff — Stoff, den Körper zur Energiegewinnung nutztHauptbrennstoff
- belohnend — Etwas, das positive Gefühle oder Freude gibt
- metabolisch — Mit dem Stoffwechsel und Körperprozessen verbundenmetabolischen
- kardiovaskulär — Das Herz und die Blutgefäße betreffendkardiovaskulären
- entzündung — Reaktion des Körpers mit Rötung und SchmerzEntzündungen
- kohlenhydrat — Nährstoff, wichtig als Energiequelle im EssenKohlenhydrate
- richtwert — Eine empfohlene Grenze für eine Menge
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Feiertagssüßigkeiten werden im Text erwähnt. Wie gehst du persönlich mit Süßigkeiten an Feiertagen um?
- Der Text nennt unter 10 % als Richtwert. Denkst du, das ist leicht in deinem Alltag zu erreichen? Warum oder warum nicht?
- Welche nährstoffreichen Kohlenhydrate bevorzugst du und warum?
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