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Warum wir an Feiertagen Süßes mögen — und was das für die Gesundheit heißt — Level B2 — assorted color of candies in white ceramic bowl

Warum wir an Feiertagen Süßes mögen — und was das für die Gesundheit heißtCEFR B2

31. März 2026

Adaptiert nach Ethan Sirles - Virginia Tech, Futurity CC BY 4.0

Foto von Glen Carrie, Unsplash

Niveau B2 – Obere Mittelstufe
5 Min
254 Wörter

Fachleute erklären, dass die Neigung zu süßen Lebensmitteln biologisch verankert ist: Das Gehirn nutzt Glukose als Hauptenergiequelle und fördert Verhaltensweisen, die diesen Brennstoff sichern. Alex DiFeliceantonio, Assistenzprofessor am Fralin Biomedical Research Institute at VTC, betont, dass in der heutigen Umgebung Zucker deutlich leichter verfügbar ist und dass Kombinationen aus Zucker und Fett, wie in Schokoladenbonbons, für das Gehirn besonders belohnend sind.

Die National Confectioners Association berichtet, dass Amerikaner im Jahr 2024 mehr als $5 billion für Oster-Süßigkeiten ausgaben. Brenda Davy, Professorin im Department of Human Nutrition, Foods, and Exercise an der Virginia Tech und registrierte Diätassistentin, verbindet zugesetzten Zucker mit metabolischen und kardiovaskulären Erkrankungen, Gewichtszunahme und schlechter Ernährungsqualität. Gesundheitsorganisationen empfehlen, die Aufnahme von zugesetztem Zucker auf weniger als 10 % der täglichen Gesamtkalorien zu begrenzen; bei einem Bedarf von 2,000 Kalorien pro Tag wären das 200 Kalorien aus zugesetztem Zucker, etwa die Menge in sieben oder acht Marshmallow-Peeps. Davy weist darauf hin, dass das Limit für Kinder noch niedriger sein sollte, weil stark zuckerhaltige Lebensmittel nährstoffreiche Optionen verdrängen können.

Längerfristig kann übermäßiger Zuckerkonsum zu Gewichtszunahme und bei manchen Menschen zu Typ-2-Diabetes führen. Diese Zustände können Entzündungen, auch im Hypothalamus, verstärken. Hohe Blutzuckerwerte sowie Typ-2-Diabetes stehen im Zusammenhang mit kognitivem Abbau und Alzheimer-Krankheit. Beide Expertinnen und Experten raten deshalb, eher nährstoffreiche Kohlenhydrate zu wählen, die Aufnahme von zugesetztem Zucker zu beobachten und Feiertagssüßigkeiten gelegentlich statt regelmäßig zu genießen.

  • Bevorzugen: Obst und Vollkorn statt zuckerhaltiger Snacks.
  • Portionen beachten und Süßes nicht täglich essen.
  • Besonders bei Kindern auf nährstoffreiche Optionen achten.

Schwierige Wörter

  • verankernfest im Körper oder Verhalten etabliert sein
    verankert
  • glukoseEinfacher Zucker als Energiequelle im Körper
  • belohnendangenehm und motivierend für das Verhalten
  • kardiovaskulärdas Herz und die Blutgefäße betreffend
    kardiovaskulären
  • gesamtkaloriealle Kalorien, die eine Person täglich braucht
    Gesamtkalorien
  • hypothalamusTeil des Gehirns, der viele Funktionen steuert
  • kognitivdas Denken und Erinnern betreffend
    kognitivem
  • nährstoffreichLebensmittel mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralien
    nährstoffreiche

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Warum sollten Eltern laut dem Text besonders auf zuckerhaltige Lebensmittel für Kinder achten?
  • Welche praktischen Schritte könnte man im Alltag machen, um die Aufnahme von zugesetztem Zucker zu reduzieren?
  • Welche Vorteile haben laut Text nährstoffreiche Kohlenhydrate im Vergleich zu stark zuckerhaltigen Snacks?

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