Eine neue Analyse deutet an, dass Vitamin D den Übergang von Prädiabetes zu Typ‑2‑Diabetes verzögern oder verhindern könnte. Die Forscher werteten dazu die D2d‑Studie aus, in der mehr als 2,000 US‑Erwachsene mit Prädiabetes entweder 4,000 Einheiten Vitamin D pro Tag oder ein Placebo erhielten.
Die ursprüngliche Studie zeigte insgesamt keine deutliche Verringerung des Diabetesrisikos. Die neue Analyse sah jedoch nach Unterschieden bei Varianten im VDR‑Gen: Einige Varianten reagierten auf die hohe Dosis, andere nicht. Die Autoren warnen davor, ohne ärztlichen Rat hohe Dosen einzunehmen. Aktuelle Empfehlungen sind 600 IU pro Tag für 1–70 und 800 IU pro Tag für Ältere als 70.
Schwierige Wörter
- prädiabetes — Zustand mit erhöhtem Risiko für Typ‑2‑Diabetes
- verzögern — etwas später beginnen lassen als normal
- placebo — Scheinmedikament ohne Wirkstoff zur Kontrolle
- variante — andere Form oder Version eines GensVarianten
- gen — Teil der Erbinformation in ZellenVDR‑Gen
- dosis — Menge eines Medikaments oder Vitamins
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Diskussionsfragen
- Würdest du Vitamin D nach dieser Nachricht nehmen? Warum oder warum nicht?
- Warum warnen die Autoren davor, hohe Dosen ohne ärztlichen Rat einzunehmen?
- Findest du die genannten Empfehlungsmengen (600 IU, 800 IU) sinnvoll? Warum?
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