- Forschende fanden besondere Neuronen im Gehirn.
- Die Neuronen sitzen im retrosplenialen Kortex.
- Diese Region hilft beim Finden des Weges.
- Darwin nannte diese Fähigkeit "dead reckoning".
- Bei Mäusen und Ratten sind die Neuronen ähnlich.
- Es gibt mindestens zwei spezialisierte Typen.
- Viele Menschen mit Alzheimer verlieren die Orientierung.
- Forscher prüfen jetzt Neuronen im Menschen.
Schwierige Wörter
- forschende — Personen, die wissenschaftlich Untersuchungen machen
- neuron — Zelle im Gehirn, die Signale sendetNeuronen
- gehirn — Organ im Kopf, das Denken und Erinnern macht
- kortex — Äußerer Teil des Gehirns, eine Regionretrosplenialen Kortex
- fähigkeit — Kraft oder Können, etwas zu tun
- orientierung — Wissen, wo man ist oder wohin geht
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du eine gute Orientierung?
- Magst du Mäuse oder Ratten?
Verwandte Artikel
Studie: Mehr Hirnaktivität bei Menschen mit Zwangsstörung
Eine Studie aus dem Labor von Theresa Desrochers an der Brown University zeigt, dass Menschen mit Zwangsstörung bei einer sequentiellen Denkaufgabe mehr Hirnregionen rekrutieren. Die Befunde könnten TMS‑Therapien gezielter machen.
Dopamin stärkt motorisches Lernen im Schlaf
Eine Studie zeigt, dass bestimmte Dopaminneuronen kurz nach dem Erlernen neuer Bewegungen im Non‑REM‑Schlaf aktiv werden. Die synchronisierte Aktivität mit Schlafspindeln stärkt motorische Erinnerungen und verbessert die Leistung nach dem Schlaf.
Darmbakterien erreichen Gehirn nach fettreicher Diät bei Mäusen
Forscher berichten, dass lebende Darmbakterien bei Mäusen ins Gehirn gelangen können, nachdem die Tiere kurz eine fettreiche Diät aßen. Die Studie in PLOS Biology zeigt einen Weg über den Vagusnerv und nennt mögliche Folgen für neurologische Erkrankungen.
Wie Stress und Cortisol emotionale Erinnerungen stärken
Eine Studie von Forschenden an Yale zeigt: Das Hormon Cortisol verändert Gehirnnetzwerke und hilft, emotionale Erlebnisse besser ins Langzeitgedächtnis zu speichern. Teilnehmende sahen Bilder, nahmen Hydrocortison oder Placebo und wurden im fMRI gescannt.