- Forscher sagen, starker Druck schadet dem menschlichen Gehirn.
- Druck kann viele Neuronen zum Absterben bringen.
- Der Verlust von Neuronen ist nicht rückgängig zu machen.
- Das führt zu Gefühlsverlust und zu Bewegungsschwäche.
- Manche Menschen bekommen auch langfristig Denk- oder Gedächtnisprobleme.
- Die Forschenden arbeiten mit Zellen im Labor zusammen.
- Sie bauen kleine neuronale Netzwerke aus Nervenzellen nach.
- Dann üben sie langen Druck auf diese Netzwerke.
- Ziel ist, die Ursachen von Schaden zu finden.
Schwierige Wörter
- forscher — Menschen, die wissenschaftlich arbeiten und untersuchenForschenden
- neuron — Zelle im Gehirn, die Signale weitergibtNeuronen
- absterben — Zellen hören auf zu leben
- rückgängig — nicht wieder ändern; bleibt dauerhaft so
- gefühlsverlust — weniger oder kein Gefühl im Körper haben
- netzwerk — mehrere Dinge oder Zellen, die verbunden sindneuronale Netzwerke
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du manchmal Probleme mit dem Gedächtnis?
- Findest du Laborarbeit wichtig?
Verwandte Artikel
Neues biolumineszentes Werkzeug misst Aktivität in Gehirnzellen
Forscher entwickelten CaBLAM, ein biolumineszentes Molekül, das Aktivität in lebenden Gehirnzellen misst. Es erzeugt Licht in der Zelle, funktioniert bei Mäusen und Zebrafischen und erlaubt stundenlange Aufzeichnungen ohne äußere Beleuchtung.
Gehirnähnliches Gewebe ohne Tierstoffe hergestellt
Forscher an der University of California, Riverside erzeugten gehirnähnliches Gewebe ohne tierische Ausgangsstoffe. Das neue Gerüst aus PEG erlaubt Zellen zu wachsen und soll Forschung zu Hirnkrankheiten und Medikamententests verbessern.
Warum Robben ihre Stimme steuern können
Neurowissenschaftler verglichen Gehirne von Robben und Kojoten und fanden einen direkten Nervenweg bei Robben, der bewusste Stimmkontrolle ermöglichen kann. Die Studie wurde in Science veröffentlicht und von Emory und New College of Florida geleitet.
Anthocyane aus dunklen Süßkirschen bremsen Brustkrebs
Forscher berichten, dass natürliche Anthocyane in dunklen Süßkirschen das Wachstum und die Ausbreitung von triple-negativem Brustkrebs bei Mäusen verlangsamen. Die Substanzen wirkten allein und in Kombination mit Chemotherapie und reduzierten besonders Lungenmetastasen.
Wie verteilte Gehirnnetzwerke Intelligenz formen
Neurowissenschaftler untersuchten mit Hirnbildgebung, wie die Organisation vieler Gehirnbereiche zur allgemeinen Intelligenz führt. Die Studie zeigt, dass Intelligenz aus vernetzter, systemweiter Koordination entsteht und nicht aus einer einzigen Region.