#Krebs31
Ältere Muskeln und Krebs: weniger Vesikel, höheres Risiko
Forscher zeigen, dass alternde Muskeln weniger extrazelluläre Vesikel freisetzen. Diese Veränderung, inklusive niedrigerer miR-7a-5p-Werte, kann Tumorwachstum begünstigen; Bewegung reaktiviert den Signalweg und könnte das Risiko senken.
Foto von julien Tromeur, Unsplash
Zusätzliche Chromosomen machen Krebszellen beweglicher
Eine Studie zeigt: Zellen mit zusätzlichen Chromosomensätzen produzieren mehr Proteine, leiden unter Zellstress und werden beweglicher. Werden bestimmte Stresswege blockiert, verringert sich ihre Fähigkeit, durch Gewebe zu wandern.
Genetischer Sensor macht molekulare Aktivität in der MRT sichtbar
Forscherinnen und Forscher der University of California, Santa Barbara entwickelten einen modularen, proteinbasierten Sensor namens MAPPER, der molekulare Prozesse durch Veränderungen der Wasserbewegung in der MRT sichtbar machen kann.
Studie: Alternative Medizin und Überleben bei Brustkrebs
Eine große Studie zeigt, dass Patientinnen mit Brustkrebs, die nur alternative Medizin nutzen, schlechtere Überlebenschancen haben. Auch Patientinnen, die alternative Methoden zusätzlich zu traditionellen Behandlungen verwenden, hatten ein erhöhtes Sterberisiko.
Bluttest könnte Therapieerfolg bei Hunde-Lymphom vorhersagen
Eine Studie an Haustierhunden zeigt, dass Blutproben und Genmessung in Immunzellen frühe Hinweise auf den Behandlungserfolg bei diffusem großzelligem B‑Zell‑Lymphom geben können. Forscher entwickeln einen einfachen Labortest für solche Signale.
Wie Chemotherapie das Immunsystem gegen Krebs aktiviert
Forscher fanden, dass ein Wirkstoff Krebszellen so verändert, dass das angeborene Immunsystem sie wie virusinfizierte Zellen angreift. Das Phänomen der «viralen Mimikry» könnte den Einsatz von Chemotherapie und Immuntherapie verändern.
Bewegung lindert 'Chemo‑Gehirn' in Studie
Eine Phase‑3‑Studie prüfte, ob ein sechs Wochen langes Bewegungsprogramm während der Chemotherapie Gehirnnebel und Konzentrationsprobleme verringert. Fast 700 Patientinnen und Patienten aus 20 Praxen nahmen teil und dokumentierten täglich Schritte und Übungen.
Oraler Listeria-Impfstoff stärkt Immunabwehr gegen Darmkrebs
Forscher entwickelten aus dem Bakterium Listeria monocytogenes einen abgeschwächten oralen Impfstoff. Im Mausmodell aktivierte er Immunzellen im Darm, hemmte Tumorwachstum, hatte wenige Nebenwirkungen und wirkte besonders gut mit Checkpoint‑Inhibitoren.
Druck im Gehirn kann Neuronen töten
Forscher an der University of Notre Dame zeigen, dass anhaltender Druck auf das Gehirn Programme zum Zelltod in Neuronen aktiviert. Die Ergebnisse erklären mögliche Ursachen für kognitive und motorische Probleme bei Glioblastom und anderen Zuständen.
Medikamente können Immuntherapie beeinflussen
Forscher warnen, dass gängige frei verkäufliche und verschriebene Medikamente die Wirksamkeit von Krebsimmuntherapien verändern können. Sie empfehlen bessere Erfassung aller Arzneien in Studien und praktische Hinweise für die klinische Versorgung.