Forscher an der University of California, Riverside stellten gehirnähnliches Gewebe her, ohne tierische Ausgangsstoffe oder biologische Beschichtungen zu verwenden. Die Arbeit wurde von Iman Noshadi geleitet und in der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials beschrieben. Prince David Okoro ist Erstautor der Studie.
Als Material nutzten die Forschenden Polyethylenglykol (PEG). Sie formten daraus ein texturiertes Gerüst mit miteinander verbundenen Poren. In diesem Gerüst können gespendete Gehirnzellen wachsen und funktionelle Netzwerke bilden.
Das Modell soll helfen, Schlaganfälle, traumatische Hirnverletzungen oder Alzheimer zu untersuchen und kann den Einsatz von Tiergehirnen für Forschung reduzieren.
Schwierige Wörter
- gehirnähnlich — wie ein Gehirn in Form oder Funktiongehirnähnliches
- ausgangsstoff — Stoff, der als Material für etwas benutzt wirdAusgangsstoffe
- beschichtung — dünne Schicht auf einer OberflächeBeschichtungen
- fachzeitschrift — Zeitschrift mit wissenschaftlichen Artikeln für Forscher
- gerüst — Rahmen oder Struktur, die etwas trägt
- pore — kleines Loch oder Öffnung in einem MaterialPoren
- spenden — jemandem freiwillig etwas für Forschung gebengespendete
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Diskussionsfragen
- Würdest du Gehirnzellen für die Forschung spenden? Warum oder warum nicht?
- Warum ist es gut, wenn Forscher weniger Tiergehirne verwenden?
- Welche Vorteile hat ein Gerüst ohne tierische Ausgangsstoffe?
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