Soziale Medien in China und EssstörungenCEFR A2
15. Apr. 2026
Adaptiert nach Lina Ma, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Declan Sun, Unsplash
Soziale Medien wie Xiaohongshu verändern, wie in China über Essstörungen gesprochen wird. In manchen Netzwerken wird extreme Schlankheit nicht als Krankheit, sondern als disziplinierter Lebensstil und als Gruppe gezeigt. Nutzerinnen schreiben manchmal Überschriften wie „160 cm/33 kg“ oder „160/29 kg tägliche Aufnahme“.
Forschungen zeigen, dass die Zahl betroffener Jugendlicher stark gestiegen ist: mehr als 21 per cent zeigten Anzeichen von Essstörungen und mehr als 11 per cent hatten klinisch relevante Symptome. Plattformen versuchen zu moderieren, aber Codes und Emojis helfen, Regeln zu umgehen. Experten sagen, dass neben Löschungen Unterstützung durch Schulen und Familien wichtig ist.
Schwierige Wörter
- essstörung — starke Probleme mit Essen und KörperbildEssstörungen
- schlankheit — Zustand mit sehr wenig Körpergewicht
- diszipliniert — regelmäßig und streng im Verhalten oder Alltagdisziplinierter
- nutzerin — Person, die ein soziales Netzwerk benutztNutzerinnen
- moderieren — Beiträge prüfen und Regeln anwenden
- symptom — Anzeichen für eine Krankheit oder StörungSymptome
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie können Schulen und Familien Jugendliche unterstützen?
- Hast du im Internet schon Überschriften wie „160 cm/33 kg“ gesehen? Was denkst du darüber?
Verwandte Artikel
Studie: Wenige besuchen online unzuverlässige Gesundheitsseiten
Forscher der University of Utah verfolgten das Web‑Surfing von mehr als 1.000 US‑Erwachsenen über vier Wochen. Sie fanden: Seiten mit geringer Glaubwürdigkeit sind selten, aber die Exposition ist bei älteren und rechts eingestellten Personen konzentriert.
Sauberes Wasser stärkt das Wachstum von Kindern in Mosambik
Eine Studie der University of Notre Dame zeigt: Verbesserter Zugang zu sicherem Trinkwasser kann in Mosambik die Wahrscheinlichkeit von Wachstumsstörungen bei Kindern deutlich senken, während verbesserte Sanitärversorgung keinen eigenen Effekt auf Stunting zeigte.