Sexuelle Bilder und öffentliche Debatte in JapanCEFR A2
29. Dez. 2025
Adaptiert nach Jo Carter, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Vrooom Vrooom, Unsplash
Sexuelle Bilder sind in Japans öffentlichem Raum weit verbreitet, zum Beispiel in Läden und auf Werbetafeln. Nach dem Zweiten Weltkrieg trugen Manga, Anime und Printmagazine zur sichtbaren erotischen Kultur bei.
Vor den Olympischen Spielen Tokio 2020 kündigten große Convenience-Ketten an, landesweit keine Erwachsenenmagazine mehr zu verkaufen. Die Reaktionen im Internet waren gemischt. Im Oktober 2025 sammelte eine Petition auf Change.org mit dem Titel „Schützt die Zukunft unserer Kinder — Nein zu sexuell expliziten Magazinen in Convenience-Stores“ über 5,000 Unterschriften. Gleichzeitig fordern Aktivistinnen realistische und inklusive Sexualerziehung, weil der Unterricht oft nur Fortpflanzung erklärt.
Schwierige Wörter
- öffentlich — in der allgemeinen, nicht privaten Umgebungöffentlichem
- Magazin — Heft oder Zeitschrift mit Texten und BildernErwachsenenmagazine, Magazinen
- Petition — schriftliche Bitte von vielen Menschen
- Aktivistin — Frau, die sich politisch oder sozial engagiertAktivistinnen
- Sexualerziehung — Unterricht über Körper, Liebe und Sexualität
- Fortpflanzung — Wie neue Menschen oder Tiere entstehen und geboren werden
- sexuell — mit Sexualität oder sexuellem Verhalten verbundenSexuelle
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Sollen Convenience-Stores deiner Meinung nach Erwachsenenmagazine verkaufen? Warum?
- Was sollte in der Sexualerziehung in der Schule erklärt werden?
- Hast du in deinem Land ähnliche Werbung oder Magazine im öffentlichen Raum gesehen?
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