LingVo.club
📖+20 XP
🎧+15 XP
+25 XP
Russland verbietet bestimmte Filme — Level A2 — A yellow sign hanging on a green door

Russland verbietet bestimmte FilmeCEFR A2

13. März 2026

Adaptiert nach Daria Dergacheva, Global Voices CC BY 3.0

Foto von Egor Myznik, Unsplash

Niveau A2 – Grundstufe / elementar
2 Min
92 Wörter

Am 1. März 2026 trat in Russland ein Gesetz in Kraft. Es verbietet die Verbreitung und Vorführung von Filmen, die angeblich „traditionelle russische geistige und moralische Werte“ diskreditieren.

Das Kulturministerium kann Verbreitungs­genehmigungen verweigern. Die Regeln gelten für Kinos, Online‑Streaming‑Dienste und soziale Medien. Behörden prüfen auch Filme, die als Förderung nicht‑traditioneller Beziehungen oder als Ablehnung von Familienwerten gesehen werden.

World Pictures bestätigte, dass der Film „Nuremberg“ nicht veröffentlicht wird, weil keine Verbreitungslizenz erteilt wurde. Ausländische Streaming‑Dienste funktionieren in Russland seit Beginn der großen Invasion in die Ukraine nicht mehr.

Schwierige Wörter

  • tretengültig werden, zum Beispiel ein Gesetz beginnt
    trat
  • verbietenetwas offiziell nicht erlauben oder verhindern
    verbietet
  • verbreitungdas Weitergeben oder Veröffentlichen von Inhalten
  • vorführungein Film wird öffentlich gezeigt
  • diskreditierenetwas schlecht machen, den Ruf schädigen
  • behördeöffentliche Stelle, die Regeln kontrolliert
    Behörden

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Findest du es wichtig, dass Behörden Filme prüfen? Warum?
  • Wie würdest du reagieren, wenn ein Film in deinem Land nicht veröffentlicht wird?

Verwandte Artikel

TikTok und Clanpolitik in Somalia — Level A2
23. Okt. 2025

TikTok und Clanpolitik in Somalia

Forschung zeigt: TikTok stärkt Clanbindung und verschärft Polarisierung in somalischen Gemeinschaften. Digitale Münzen und TikTok‑Battles halfen, Konflikte zu finanzieren; Plattformfunktionen und Algorithmus begünstigen emotionale Inhalte. Experten empfehlen Moderation und digitale Bildung.