Eine neue Übersichtsarbeit, mitverfasst von Soonhyung Kwon, legt nahe, dass kurzfristige, regelmäßige Praktiken der positiven Psychologie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können. Untersuchte Ansätze waren Dankbarkeitsübungen, Achtsamkeitstechniken und Optimismustraining, die das emotionale Wohlbefinden stärken sollen.
Das Forschungsteam analysierte 18 randomisierte kontrollierte Studien, jede mit rund 50 bis 200 Teilnehmenden. Die Programme wurden in verschiedenen Formaten angeboten, etwa über Apps, Textnachrichten oder Tagebuchführungen. Sie kombinierten meist wöchentliche Treffen mit täglichen Aktivitäten für zu Hause, sodass Veränderungen der Herzgesundheit messbar waren.
Die Analyse ergab, dass am zuverlässigsten kurzfristige kardiovaskuläre Vorteile auftreten, wenn die Übungen häufig über einen 8- bis 12-wöchigen Zeitraum durchgeführt werden. In einigen Studien sanken Blutdruckwerte und die tägliche Schrittzahl stieg.
Schwierige Wörter
- übersichtsarbeit — wissenschaftlicher Text, der Studien zusammenfasst
- positive psychologie — Fachgebiet, das Wohlbefinden und Lebensfreude stärktpositiven Psychologie
- dankbarkeitsübung — Übung, um Dankbarkeit bewusst zu zeigenDankbarkeitsübungen
- achtsamkeitstechnik — Methode, Aufmerksamkeit im Moment zu trainierenAchtsamkeitstechniken
- optimismustraining — Übungen, die positive Erwartungen fördern
- randomisierte kontrollierte studie — Experiment mit zufälliger Einteilung von Teilnehmendenrandomisierte kontrollierte Studien
- kardiovaskulär — das Herz und die Blutgefäße betreffendkardiovaskuläre
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Welche der genannten Praktiken würden Sie gern ausprobieren und warum?
- Würden kurze Programme von 8–12 Wochen in Ihrem Alltag funktionieren? Begründen Sie kurz.
- Welches Format (Apps, Textnachrichten, Tagebuch) wäre für Sie am praktischsten und warum?
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