PEN Internationals Tomorrow Club wurde gegründet, um junge Autorinnen und Autoren mit Mentorinnen, Mentoren und der literarischen Gemeinschaft zu vernetzen. Das Projekt will Solidarität stärken und jungen Menschen eine Plattform geben, damit sie persönliche und politische Geschichten grenzüberschreitend teilen können.
Ein PEN-Vorstandsmitglied, Ege Dündar, sagte in einem E-Mail-Interview, der Club bleibe relevant, weil jungen Stimmen oft nicht genug zugehört werde. Aung, regionaler Redakteur aus Myanmar, wies auf Zensur in vielen Teilen Asiens hin, die einschränkt, was Menschen sagen und lesen dürfen. Die Sammlung bringt 30 junge Stimmen unter 35 Jahren aus 20 Ländern zusammen und enthält Berichte über Gefangenschaft, Geheimhaltung und Flucht.
Zu den geplanten Aktivitäten zählen ein Mentoringprogramm, eine gedruckte Anthologie, ein Dokumentarfilm und mehr Schulprogramme. Dündar forderte mehr Unterstützung und nannte das Schreiben von Unterstützungsbriefen als konkrete Aktion.
Schwierige Wörter
- vernetzen — Personen oder Gruppen verbinden und in Kontakt bringen
- Solidarität — Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung zwischen Menschen
- grenzüberschreitend — etwas, das Ländergrenzen überschreitet oder mehrere Staaten betrifft
- Zensur — Kontrolle, was Menschen sagen oder veröffentlichen dürfen
- Gefangenschaft — Zustand, in dem jemand gefangen ist
- Geheimhaltung — Das Verbergen von Informationen vor anderen
- Anthologie — Sammlung von Texten oder Geschichten in einem Band
- Mentoringprogramm — Programm, in dem erfahrene Personen junge beraten
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Welche Vorteile kann ein Mentoringprogramm für junge Autorinnen und Autoren haben?
- Wie könnte eine gedruckte Anthologie jungen Stimmen helfen, grenzüberschreitend gehört zu werden?
- Was kann man persönlich tun, um Solidarität mit verfolgten Autorinnen und Autoren zu zeigen?
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