Künstliche Intelligenz (KI) braucht mehr Rechenleistung, und Rechenzentren verbrauchen viel Strom und Wasser. Das ist ein Problem für die Umwelt und für die Technik in den Zentren.
Forscher an einer Universität in Kalifornien schlagen deshalb Federated Carbon Intelligence (FCI) vor. FCI verbindet Informationen zur Kohlenstoffintensität des Stroms mit Echtzeitdaten zum Zustand einzelner Server. So sollen Rechenaufgaben besser verteilt werden, damit weniger CO2 entsteht und Geräte nicht überlastet werden.
In Simulationen zeigten die Tests, dass FCI die Emissionen deutlich reduzieren und die Betriebsdauer der Server verlängern kann. Als nächster Schritt planen die Forschenden Tests mit Cloud-Anbietern in echten Rechenzentren.
Schwierige Wörter
- rechenleistung — Menge an Rechenarbeit von Computern
- rechenzentrum — Gebäude mit vielen Computern und ServernRechenzentren
- kohlenstoffintensität — Wie viel CO2 ein Strom erzeugt
- emission — Ausstoß von Gasen wie KohlendioxidEmmissionen
- simulation — Eine Rechenübung oder Test mit DatenSimulationen
- betriebsdauer — Zeit, wie lange ein Gerät arbeitet
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum sind Tests in echten Rechenzentren ein sinnvoller nächster Schritt?
- Wie kann es der Umwelt helfen, wenn Rechenaufgaben besser verteilt werden?
Verwandte Artikel
KI hilft bei der Erkennung von Melanomen
Forscher der University of Missouri trainieren KI-Modelle mit 400,000 Hautbildern, um Melanome schneller zu erkennen. Einzelne Modelle erreichten bis zu 88% Genauigkeit; kombiniert lagen die Modelle über 92% und dienen als Entscheidungsunterstützung.
Starke Überschwemmungen treffen Mandi in Himachal Pradesh
Starke Regenfälle und unkontrollierte Bautätigkeit haben in Himachal Pradesh zu Überschwemmungen, Erdrutschen und vielen Toten geführt. Besonders der Distrikt Mandi wurde im Juni hart getroffen; Überlebende kämpfen mit Verlusten und psychischen Problemen.