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Neues System reduziert CO2 in Rechenzentren — Level B2 — white steel locker on yellow concrete building

Neues System reduziert CO2 in RechenzentrenCEFR B2

30. Dez. 2025

Adaptiert nach David Danelski - UC Riverside, Futurity CC BY 4.0

Foto von Terra Slaybaugh, Unsplash

Niveau B2 – Obere Mittelstufe
4 Min
217 Wörter

Künstliche Intelligenz treibt den Bedarf an Rechenleistung stark an, und viele Rechenzentren sind weiterhin von fossilem Strom abhängig. Forscher der Marlan and Rosemary Bourns College of Engineering an der University of California, Riverside präsentieren dafür Federated Carbon Intelligence (FCI). Dieses Framework verknüpft Daten zur Kohlenstoffintensität des Stroms mit Echtzeitinformationen über Hardwaregesundheit, sodass KI-Aufgaben so geroutet werden, dass Emissionen gesenkt und der Verschleiß der Maschinen reduziert wird.

In Simulationen ergaben die Modelle, dass FCI die CO2‑Emissionen um bis zu 45 Prozent über fünf Jahre reduzieren und die Betriebsdauer einer Serverflotte um 1,6 Jahre verlängern könnte. FCI überwacht permanent Temperatur, Alter und physischen Verschleiß, um bereits belastete oder nahe am Ende ihrer Nutzungsdauer stehende Maschinen nicht zu überlasten. Das reduziert das Risiko von Ausfällen und verringert den Bedarf an energie- und wasserintensiver Kühlung.

  • Monitoring: Temperatur, Alter, physischer Verschleiß
  • Ziel: Emissionen reduzieren und Zuverlässigkeit erhöhen
  • Berücksichtigung: auch CO2 bei Herstellung neuer Server

Die Studie mit dem Titel „Federated carbon intelligence for sustainable AI: Real-time optimization across heterogeneous hardware fleets“ erschien in MRS Energy and Sustainability. Als nächster Schritt nennen die Autorinnen und Autoren Partnerschaften mit Cloud‑Anbietern, um FCI in realen Rechenzentren zu testen. Die Forschenden betonen, dass Rechenzentren bereits mehr Strom verbrauchen als ganze Länder, darunter Schweden, und zeigen, dass klimagerechtes Rechnen ohne Leistungsverzicht möglich ist.

Schwierige Wörter

  • kohlenstoffintensitätMenge an CO2-Emissionen pro erzeugte Energie
  • hardwaregesundheitZustand von Hardware, inklusive Temperatur und Verschleiß
  • echtzeitinformationDaten, die sofort und ohne Verzögerung verfügbar sind
    Echtzeitinformationen
  • verschleißAbnutzung und Schäden an Geräten durch Nutzung
    physischer Verschleiß
  • überlasteneinem Gerät zu viel Arbeit zumuten
  • betriebsdauerZeit, während der ein Gerät genutzt wird
  • klimagerechtes rechnenRechnen mit Rücksicht auf Klima und Emissionen

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Was halten Sie davon, KI-Aufgaben je nach Kohlenstoffintensität des Stroms zu verlagern? Welche praktischen Probleme könnten dabei auftreten?
  • Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, auch die CO2-Emissionen bei der Herstellung neuer Server zu berücksichtigen? Begründen Sie kurz.
  • Welche Auswirkungen hätte eine längere Betriebsdauer von Servern auf Umwelt und Kosten? Nennen Sie Vorteile und mögliche Risiken.

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