Eine Studie von Forschenden der Texas A&M University zeigt, dass regelmäßige Einnahme hoher Antioxidantien-Dosen die Spermien-DNA schädigen und die Form von Schädel und Gesicht bei Nachkommen verändern kann. Die Untersuchung erschien in Frontiers in Cell and Developmental Biology.
Die Forschenden testeten N-Acetyl-L-Cystein (NAC) und Selen bei Mäusen. Männliche Mäuse bekamen die Antioxidantien sechs Wochen vor der Paarung. Die Nachkommen zeigten veränderte Schädel- und Gesichtsformen; besonders die weiblichen Tiere hatten näher beieinander stehende Augen und kleinere Schädel. Die Forschenden raten Männern, die Kinder planen, zu Vorsicht bei sehr hohen Supplementdosen.
Schwierige Wörter
- antioxidans — Stoff, der Zellen gegen Schäden schütztAntioxidantien-Dosen
- spermium — männliche Samenzelle bei Tieren und MenschenSpermien-DNA
- schädigen — etwas verletzen oder kaputt machen
- nachkomme — Kind oder Junges einer Person oder eines TiersNachkommen
- n-acetyl-l-cystein — ein chemischer Wirkstoff, oft als NAC genannt
- raten — einer Person einen Rat geben oder empfehlen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum raten die Forschenden Männern, die Kinder planen, zur Vorsicht?
- Glaubst du, dass Ergebnisse bei Mäusen auch für Menschen wichtig sind? Warum?
- Nimmst du selbst Nahrungsergänzungsmittel? Warum oder warum nicht?
Verwandte Artikel
Studie: Menschen unterschätzen Zynismus bei Freunden
Eine Studie zeigt, dass Menschen oft ihre eigenen Zynismuswerte auf Freunde projizieren und dabei unterschätzen, wie zynisch Freunde tatsächlich sind. Dieses Muster kann beeinflussen, wie Freundschaften entstehen und bestehen bleiben.
Connie Nshemereirwe: Forschung und Bildung in Afrika
Connie Nshemereirwe, Spezialistin für Bildungsbewertung und ehemalige Ingenieurin, fordert, dass Forschungsfragen in Afrika aus der Basis entstehen. Sie warnt vor Folgen der langen Schulschließungen in Uganda und leitet ein Programm für afrikanische Forschende.