Sinkende Auslandshilfe und eine hohe Krankheitslast haben afrikanische Forschungsleiter veranlasst, mehr regionale Kontrolle über Gesundheitsforschung und -entwicklung zu fordern. Die Finanzierungslücke gilt zugleich als Chance, nachhaltige, lokal geführte Gesundheitssysteme aufzubauen, die Pandemien besser vorbereiten und die universelle Gesundheitsversorgung stärken.
Es gibt bereits zunehmende afrikanisch geführte Initiativen: das Institut Pasteur von Dakar baut Impfstoffproduktion aus, Biovac und Afrigen treiben mRNA-Innovation und Technologietransfer voran, und Kenias BioVax Institute fördert RD&I als Wachstumsmotor. Die Côte d’Ivoire ratifizierte zudem den African Medicines Agency Treaty und verabschiedete ein Startup-Gesetz.
Auf der 75. Sitzung des WHO-Regionalausschusses für Afrika in Lusaka im August forderten Delegierte, die Abhängigkeit von externer Finanzierung zu verringern und Gesundheit als Säule für Handel und industrielles Wachstum zu positionieren. Forschende schlagen konkrete politische Schritte vor, darunter die Finanzierung des African Vaccine Manufacturing Accelerator und die Beschleunigung der African Medicines Agency.
Schwierige Wörter
- Gesundheitssystem — System für medizinische Versorgung und Gesundheit.Gesundheitssysteme
- Forschung — Sammeln von Wissen und neuen Ideen.
- Impfstoff — Ein Mittel zur Vorbeugung von Krankheiten.Impfstoffherstellung
- Entwicklung — Wachstum oder Verbesserung von etwas.
- Gesundheitssicherheit — Zustand, sicher und geschützt zu sein.
- wirtschaftliches Wachstum — Zunahme oder Entwicklung in der Wirtschaft.
- Unterstützung — Hilfe oder Förderung für jemanden oder etwas.
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Diskussionsfragen
- Wie können lokale Gesundheitssysteme in Afrika gestärkt werden?
- Welche Rolle spielen internationale Investitionen für Afrikas Gesundheitssysteme?
- Wie kann Afrika von der eigenen Impfstoffherstellung profitieren?
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