Forscherinnen und Forscher untersuchten Einsatzkleidung, die Feuerwehrleute tragen. Die Studie wurde von Heather Stapleton geleitet. Die Kleidung ist oft mit PFAS behandelt, damit sie wasser- und ölabweisend ist.
PFAS werden mit Krankheiten wie Krebs und Schilddrüsenproblemen sowie Problemen der Entwicklung in Verbindung gebracht. Einige Hersteller haben die Verwendung von PFAS gestoppt. Die Forschenden prüften Kleidung aus den Jahren 2013 bis 2020 und neue Ausrüstung aus 2024.
In älterer Kleidung fanden sie PFAS, in neuerer nur Spuren. Alle Kleidungsstücke enthielten bromierte Flammschutzmittel (BFRs). Die Forschenden fordern mehr Forschung und mehr Transparenz von den Herstellern.
Schwierige Wörter
- einsatzkleidung — Kleidung, die Menschen bei Einsätzen tragen
- studie — Wissenschaftliche Untersuchung zu einem Thema
- flammschutzmittel — Stoffe, die Kleidung vor Feuer schützen
- schilddrüse — Drüse im Hals, wichtig für HormoneSchilddrüsenproblemen
- entwicklung — Wachstum oder Veränderung über die Zeit
- transparenz — Offene Informationen, die leicht sichtbar sind
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum fordern die Forschenden mehr Transparenz von den Herstellern?
- Möchtest du Kleidung ohne PFAS haben? Warum?
Verwandte Artikel
Gegengift gegen indischen Schwarzskorpion
Forscher in Indien berichten über Fortschritte bei einem Gegengift gegen den indischen Schwarzskorpion. Sie kartierten das Gift, fanden viele Toxine, testeten es an Mäusen und arbeiten am Aufbau einer Referenzdatenbank und an einem Gegengift.
Wenige neue Antibiotika für Kinder trotz steigender Resistenzen
Experten warnen, dass antimikrobielle Resistenz (AMR) bereits Millionen Tote pro Jahr verursacht, aber nur wenige neue Antibiotika für Kinder entwickelt werden. Ein Benchmarkbericht zeigt schrumpfende Forschungspipelines und Lücken beim Zugang in ärmeren Ländern.
Ebola-Ausbruch an der Grenze zwischen Uganda und Kongo
Uganda und die Demokratische Republik Kongo versuchen, einen grenzüberschreitenden Ebola-Ausbruch der Bundibugyo-Variante einzudämmen. Die WHO erklärte am 17. Mai einen internationalen Notfall, nachdem Fälle in Kampala bestätigt wurden; es gibt keinen zugelassenen Impfstoff.