Forscher führten eine randomisierte Studie mit 840 Kindern im Alter von 18 bis 59 Monaten an mehreren pädiatrischen Notaufnahmen durch. Die Kinder erhielten entweder Azithromycin, ein Antibiotikum, oder ein Placebo über fünf Tage.
Als Messung nutzten die Forscher ein Tagebuch für Eltern zur Beurteilung von Atmung, Husten und weiteren Symptomen. Die Studie zeigte keine Verbesserung bei Kindern, die Azithromycin bekamen, und wurde deshalb vorzeitig beendet. Viele Kinder hatten Viren oder potenziell schädliche Bakterien in den Atemwegen. Die Forscher raten, nicht automatisch Antibiotika zu geben, weil Viren oft die Ursache sind.
Schwierige Wörter
- antibiotikum — Medikament gegen schädliche Bakterien bei Infektionen
- azithromycin — Ein Name für ein bestimmtes Antibiotikum
- placebo — Scheinmedikament ohne echten Wirkstoff zur Kontrolle
- randomisiert — Mit zufälliger Verteilung von Teilnehmendenrandomisierte
- virus — Kleines krankmachendes Teilchen, das Menschen infizieren kannViren
- atemweg — Der Teil des Körpers für das AtmenAtemwegen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Was würden Sie tun, wenn Ihr Kind Husten hat: zum Arzt gehen oder abwarten? Warum?
- Glauben Sie, ein Tagebuch für Eltern hilft bei der Beurteilung von Symptomen? Warum oder warum nicht?
- Haben Sie oder Ihr Kind schon einmal ein Antibiotikum bekommen? Erzählen Sie kurz die Erfahrung.
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