Der UNESCO-Bericht „Deepening the debate on those still left behind“, veröffentlicht am 27. April, identifiziert große Lücken bei Bildungsdaten aus ärmeren Ländern. Die Studie wertete Primar- und Sekundarbildung in 120 Ländern aus, berücksichtigte aber nur 28 der 82 Länder mit niedrigem oder niedrigem mittlerem Einkommen.
Für Naturwissenschaften liegen in keinem der Niedrigeinkommensländer Bewertungsdaten vor. Manos Antoninis von der UNESCO erklärt, dass begrenzte Erhebungskapazitäten und das Fehlen systematischer nationaler Prüfungen es schwierig machen, Lernerfolge im globalen Süden zu verfolgen. Er fordert ein längerfristiges Monitoringprogramm für bessere politische Entscheidungen.
Der Bericht nennt außerdem, dass die Einschreibung und Anwesenheit in den letzten 20 Jahren stiegen, die geschlechtsspezifische Lücke aber insgesamt klein ist. Gleichzeitig gibt es Regionen, etwa in Subsahara-Afrika und Südasien, wo Mädchen hinterherhinken und die Lernleistungen für beide Geschlechter niedrig sind.
Schwierige Wörter
- bericht — schriftliche Zusammenfassung von Informationen oder Ergebnissen
- identifizieren — etwas erkennen und benennen könnenidentifiziert
- lücke — fehlender Bereich oder Problem im SystemLücken
- erhebungskapazität — Fähigkeit, Daten systematisch zu sammelnErhebungskapazitäten
- monitoringprogramm — langfristiges Programm zur Beobachtung von Entwicklungen
- lernerfolg — Wissen oder Fähigkeiten, die Lernende erreichenLernerfolge
- einschreibung — Anmeldung von Schülern in einer Schule
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Diskussionsfragen
- Was könnten Regierungen konkret tun, um bessere Bildungsdaten aus ärmeren Ländern zu bekommen?
- Warum sind Daten aus ärmeren Ländern wichtig für politische Entscheidungen?
- Welche Folgen kann es haben, wenn Mädchen in einigen Regionen beim Lernen zurückbleiben?
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