Wälder in Kamerun unter DruckCEFR A2
16. Dez. 2025
Adaptiert nach Jean Sovon, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Angelo Casto, Unsplash
In Kamerun stehen die Wälder unter wachsendem Druck durch legale und illegale Abholzung. Holzgewinnung, Landwirtschaft und Schmuggel zerstören lebenswichtige Bestände.
Kamerun hat fast 22 Millionen Hektar Wald und damit etwa 45 Prozent seines Landes. Die Wälder sind das zweitgrößte Regenwaldgebiet im Kongobecken nach der Demokratischen Republik Kongo.
1994 verabschiedete das Land Regeln für Holzeinschlag mit Quoten und Aufforstungspflichten. In der Praxis sind die Kontrollen jedoch schwach, und die Ausfuhr großer Mengen Holz belastet die Natur weiter.
Schwierige Wörter
- abholzung — das großflächige Fällen von Bäumen
- holzgewinnung — Arbeiten, bei denen Bäume gefällt werden
- schmuggel — illegale Beförderung oder Verkauf von Waren
- aufforstungspflicht — Pflicht, neue Bäume nach dem Fällen zu pflanzenAufforstungspflichten
- kontrolle — Überprüfung, ob Regeln eingehalten werdenKontrollen
- ausfuhr — Versand von Waren in andere Länder
- bestand — Vorrat oder Gruppe von Tieren oder PflanzenBestände
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Was kann man tun, um Wälder zu schützen?
- Findest du Aufforstungspflichten wichtig? Warum?
- Glaubst du, dass Kontrollen in Kamerun stärker sein sollten? Warum?
Verwandte Artikel
Ghana verkauft Kohlenstoffgutschriften aus Kochherden
Ghana hat Kohlenstoffgutschriften aus einem Projekt für saubere Kochherde übertragen. Die Gutschriften stammen aus ländlichen Programmen für sauberere Herde und sollen helfen, Klimaziele zu erreichen und lokale Vorteile zu bringen.
Baniwa erhält Preis für Klima, Bildung und Praxis
Dzoodzo Baniwa aus dem Alto Río Negro im Amazonas bekam eine Auszeichnung der Bunge Foundation. Der Preis würdigte seine Arbeit zur Klima-Notlage, seine Bildungsarbeit und Projekte, die indigenes Wissen mit wissenschaftlicher Praxis verbinden.
Giftige Metalle im Junín-Becken bedrohen Menschen und Umwelt
Eine Studie zeigt starke Kontamination rund um den Junín-See auf 4.100 Metern. Forscher fanden hohe Werte von Arsen, Blei und Cadmium, ein extrem hohes ökologisches Risiko und mögliche Gesundheitsgefahren für Tausende Menschen.
China und Kirgisistan: Proteste, Umwelt und neue Strategien
China ist der wichtigste wirtschaftliche Partner Kirgisistans. Trotz einer strategischen Partnerschaft 2023 gab es Proteste wegen Umweltproblemen, Migration und Kontrolle über Land. Regierung und China haben seit 2020 ihre Politik angepasst.