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Studie: Gesunde Ernährung oft günstiger und klimafreundlicher — Level B2 — A produce section of a grocery store filled with vegetables

Studie: Gesunde Ernährung oft günstiger und klimafreundlicherCEFR B2

15. Dez. 2025

Adaptiert nach Tufts University, Futurity CC BY 4.0

Foto von Roger Starnes Sr, Unsplash

Niveau B2 – Obere Mittelstufe
6 Min
321 Wörter

Eine globale Studie der Friedman School an der Tufts University, veröffentlicht in Nature Food, untersucht, welche lokalen Lebensmittel grundlegende Nährstoffbedürfnisse decken und zugleich minimale Treibhausgasemissionen sowie geringe Kosten verursachen. Die Forscherinnen und Forscher verwenden die Healthy Diet Basket-Ziele, die UN-Organisationen und Regierungen für die globale Überwachung nutzen.

Für jedes Lebensmittel sammelten sie drei Datentypen: die Verfügbarkeit und den Preis in jedem Land, den Anteil des Produkts an der nationalen Lebensmittelversorgung und die globalen durchschnittlichen Treibhausgasemissionen, die dem Produkt zugerechnet werden. Auf dieser Basis modellierten die Autorinnen und Autoren für jedes Land fünf Diäten, darunter eine Diät mit minimalen Emissionen, eine kostengünstigste gesunde Diät und Varianten, die auf den am häufigsten konsumierten Produkten beruhen.

Die Studie zeigt, dass die Wahl kostengünstigerer Optionen innerhalb einer Lebensmittelgruppe tendenziell den Klima-Fußabdruck reduziert, weil diese Optionen oft weniger fossile Energie benötigen und geringere Landnutzungsänderungen erfordern. Gleichzeitig treten Zielkonflikte auf: Milch ist häufig die günstigste tierische Option und emittiert deutlich weniger als Rindfleisch, während kleine Fische wie Sardinen und Makrelen bei mittleren Kosten pro Kalorie noch geringere Emissionen haben können. Reis ist oft das billigste stärkehaltige Grundnahrungsmittel, kann in einigen Ländern jedoch höhere Emissionen als Weizen oder Mais erzeugen, weil überschwemmte Reisterrassen Methan freisetzen.

  • Healthy diet using most commonly consumed products (reference year 2021): 2.44 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Person und Tag; Kosten $9.96 pro Tag.
  • Benchmark diet to minimize climate harms: 0.67 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Person und Tag; Kosten $6.95 pro Tag.
  • Healthy diet designed to minimize monetary cost: 1.65 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Person und Tag; Kosten $3.68 pro Tag.
  • Blended scenario combining common products with lower-cost healthy choices: 1.86 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Person und Tag; Kosten about $6.33 pro Tag.

Die Forschenden betonen, dass die Ergebnisse Verbrauchern, Lebensmittelunternehmen und Regierungen helfen können, ernährungsphysiologische Bedürfnisse nachhaltiger und bezahlbarer zu erfüllen. Einige Emissionsreduktionen erfordern Investitionen, doch oft kann die Wahl günstigerer Produkte im Supermarkt den Klima-Fußabdruck einer Diät senken.

Schwierige Wörter

  • nährstoffbedürfnisBenötigte Mengen wichtiger Nährstoffe für Menschen
    Nährstoffbedürfnisse
  • treibhausgasemissionAusstoß von Gasen, die Klima erwärmen
    Treibhausgasemissionen
  • verfügbarkeitOb und wieviel ein Lebensmittel vorhanden ist
  • modellierenMit Daten ein System oder Szenario rechnen
    modellierten
  • zielkonfliktWenn zwei Ziele nicht gleichzeitig erreichbar sind
    Zielkonflikte
  • landnutzungsänderungVeränderung, wie Land für Landwirtschaft genutzt wird
    Landnutzungsänderungen

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Welche Zielkonflikte zwischen Kosten und Emissionen erkennen Sie in dem Text? Nennen Sie Beispiele.
  • Welche Maßnahmen könnten Regierungen oder Lebensmittelunternehmen laut dem Artikel ergreifen, um nachhaltigere und bezahlbare Ernährung zu fördern?
  • Wie könnten Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag den Klima‑Fußabdruck ihrer Diät senken, ohne deutlich mehr Geld auszugeben?

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