Eine internationale Forschungsgruppe der Gerald J. and Dorothy R. Friedman School of Nutrition Science and Policy an der Tufts University veröffentlichte ihre Ergebnisse in Nature Food. Ziel war es, nachzuweisen, wie man Ernährungssicherheit erhält und gleichzeitig Emissionen des Nahrungsmittelsystems reduziert.
Als Bezugsrahmen dienten die Healthy Diet Basket-Ziele, die von UN-Organisationen und Regierungen zur Überwachung verwendet werden. Für jedes Lebensmittel sammelten die Forscher drei Datentypen: Preis und Verfügbarkeit im jeweiligen Land, den Anteil des Produkts an der nationalen Versorgung und die globalen Durchschnittsemissionen, die mit dem Produkt verbunden sind.
Die Autorinnen und Autoren modellierten für jedes Land fünf Diäten, darunter Varianten mit minimalen Emissionen und mit minimalen Kosten. Allgemein reduzierten günstigere Optionen innerhalb einer Gruppe oft den Klima-Fußabdruck, weil sie weniger fossile Energie und geringere Änderungen in der Landnutzung benötigen. Es gibt jedoch Zielkonflikte, zum Beispiel zwischen tierischen Produkten und stärkehaltigen Grundnahrungsmitteln.
Schwierige Wörter
- ernährungssicherheit — Zugang zu ausreichend und sicherem Essen.
- emission — Menge von Schadstoffen, die in Luft gelangen.Emissionen
- nahrungsmittelsystem — Alle Prozesse von Produktion bis Verbrauch.Nahrungsmittelsystems
- verfügbarkeit — Ob und wie leicht etwas vorhanden ist.
- zielkonflikt — Wenn zwei Ziele nicht gleichzeitig möglich sind.Zielkonflikte
- landnutzung — Wie Menschen Land für Pflanzen oder Tiere verwenden.
- klima-fußabdruck — Gesamte Treibhausgase eines Produkts oder einer Aktivität.
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Diskussionsfragen
- Würden Sie bevorzugen, günstigere, emissionsarme Lebensmittel zu kaufen, auch wenn der Geschmack anders ist? Warum (kurze Begründung)?
- Welche Vorteile und Nachteile sehen Sie, wenn man Tierprodukte reduziert und dafür mehr stärkehaltige Grundnahrungsmittel isst?
- Wie kann die Verfügbarkeit von Lebensmitteln in Ihrem Land die Ernährungssicherheit beeinflussen?
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